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Dotcom-Studie: Direct Mail und Online-PR bringen Zugriffe

Integra: Radiowerbung lohnt nicht

Direct-Mailings und Public Relations per E-Mail sind die erfolgreichsten Werbemethoden beim Start eines neuen Dotcom-Unternehmens. Das zumindest ergab die bundesweite Untersuchung über die New Economy, die das Internet-Dienstleistungsunternehmen Integra GmbH durchgeführt hat.

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Integra stellt die Studie "Erfolgsfaktoren von Dotcom-Unternehmen in Deutschland" am 15. Juni zur Eröffnung seines Integra Technical Center (ITC) in Frankfurt am Main vor. Im ITC werden wichtige Dotcom-Kernkomponenten, darunter in Kooperation mit der Deutschen Post Direkt eine Direct-Mail-Funktion, "stand-by", betrieben.

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"Im ITC ist eine Website mindestens zehnmal schneller up and running, so dass das Marketing Wochen oder gar Monate früher anfangen kann. Das ist in der schnelllebigen New Economy oft der entscheidende Wettbewerbsvorteil", wirbt Integras Deutschland-Geschäftsführer Frank-Michael Welsch-Lehmann für die Ansiedlung von Dotcom-Companys im ITC.

Bringen Direct-Mailings und E-Mail-PR beim Online-Start am meisten Zugriffe auf die Websites der Anbieter, so steht an zweiter Stelle die Eintragung in Suchmaschinen, hat die Integra-Studie ergeben. Die meisten Internet-Nutzer rufen bei der Suche nach einem bestimmten Angebot eines der gängigen Portale auf, tippen ihr Stichwort ein und klicken die ersten fünf bis maximal zehn Ergebnisse an. Wer hier gelistet ist, wird wahrgenommen.

Beim drittwichtigsten Hit-Bringer verlässt die New Economy die Online-Welt: Es sind Anzeigen und Artikel in Printmedien. Auf dem vierten Platz liegen laut Integra-Untersuchung eingängige Domain-Namen. Wer "www.moebel.de" besitzt, verkauft - wenn Angebot und Preis stimmen - mehr Möbel als die Konkurrenz, bestätigt die Integra-Studie.

Weitere Erkenntnis der Integra-Untersuchung: Attraktive und gut beworbene Gewinnspiele auf der Website sind der fünftwichtigste Hit-Generator zum Online-Start eines Dotcom-Unternehmens. Auf Platz sechs folgt Banner-Advertising. Hierbei entscheidet die Affinität zum Banner-Umfeld über den Erfolg oder Misserfolg der Kampagne.

Im Ranking der wichtigsten Marketingmaßnahmen zum Start einer Dotcom-Company verweist die Integra-Studie die klassischen Werbeformen Sponsoring, Fernsehen und Rundfunk auf die hinteren Plätze.

Ein Jahr nach dem Gang ins Netz sieht der optimale Marketingmix zur Vermarktung einer Website deutlich anders aus als zum Start, hat Integra ermittelt. An erster Stelle steht zwar immer noch das Direct Mailing und die Online-PR, aber schon auf dem zweiten Platz liegen TV-Spots. Ist die Grundbekanntheit hergestellt, lohnt sich der Einsatz des Fernsehens als Multiplikator, interpretiert Frank-Michael Welsch-Lehmann. Den dritten Platz im Rennen der Methoden, Internet-Surfer auf die eigene Website zu locken, teilen sich "im Jahr danach"-Suchmaschinen und Domain-Namen. Auf Rang vier liegen Zeitungen, Magazine und andere Printmedien. Danach folgen Banner und Sponsoring.

Die "rote Laterne" gebührt der Radiowerbung - sowohl zum Online-Start als auch zwölf Monate danach.

"Wer einen Webauftritt im Radio bewirbt, liegt immer falsch. Wer auf sein Online-Angebot über Direct Mailings und E-Mail-PR aufmerksam macht, liegt immer richtig. Der optimale Marketingmix für ein spezifisches Angebot lässt sich natürlich nur fallweise festlegen", fasst Frank-Michael Welsch-Lehmann zusammen.



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