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Condat AG geht im Sommer 2000 an den Neuen Markt

Berliner Unternehmen setzt auf Internet- und Mobilfunkintegration. Die Condat AG strebt im Sommer 2000 die Notierung am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse an. Das Berliner Technologie-Unternehmen entwickelt und vertreibt Software-Produkte und -Lösungen für M-Business (Mobile Business) und will Internet und Mobilfunk integrieren.
/ Andreas Donath
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Der Vorstandsvorsitzende der Condat AG, Pedro Schäffer, sagte anlässlich der Bekanntgabe des Börsengangs in Berlin: "Condat ist ein profitables Unternehmen mit großer Substanz, das in einem der am stärksten expandierenden Märkte über eine sehr gute Ausgangsposition verfügt. Wir verbinden unser im IT-Lösungsgeschäft erworbenes Know-how mit Technologien für die drahtlose Kommunikation zu hochinnovativen M-Business-Lösungen."

Das 1979 von Pedro Schäffer mitbegründete Unternehmen betreibt drei Geschäftsfelder: Wireless Products, Wireless Applications und System Integration.

Als einer von weltweit zwei konzernunabhängigen Herstellern bietet Condat im Geschäftsfeld Wireless Products Basissoftware für mobile Endgeräte und die in diesen Produkten verwendeten Chipsets an. Diese so genannten Protokollstacks regeln die Kommunikation zwischen den mobilen Endgeräten und der Basisstation. Protokollstacks sind somit ein unerlässlicher Bestandteil jedes mobilen Endgerätes – jedes Handy benötigt diese Softwarekomponente.

Die 1997 begonnene Partnerschaft mit Texas Instruments wurde im Mai 2000 durch eine strategische Beteiligung des US-Konzerns in Höhe von 15 Prozent an der Condat AG untermauert.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 1998 betrug 18,7 Millionen DM und stieg 1999 auf 29,17 Millionen DM.


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