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DBB fordert Computerschulung im öffentlichen Dienst

"Qualifikation ist das Zauberwort". Anlässlich der Eröffnungsveranstaltung des Messekongresses "Neue Technologien für eine neue Verwaltung" in Leipzig forderte der stellvertretende DBB-Bundesvorsitzende, Peter Heesen, eine Fortbildungsverpflichtung für alle mit moderner Kommunikationstechnik befassten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes.
/ Jens Ihlenfeld
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"Mit isolierten Technikkonzepten wird man nämlich nicht weit kommen – die Technik ist immer nur so gut wie ihre Nutzer", so Heesen.

Der Staat, so Heesen weiter, sei nicht mehr nur Träger klassischer hoheitlicher Aufgaben, sondern auch der Daseinsfürsorger für die Bürger. Zudem werde er von der Bevölkerung heute vor allem als Dienstleister gesehen und beurteilt: "Sicher ist, die neuen Technologien können helfen, diese Erwartungen zu erfüllen. Sicher ist aber auch, dass sie neue Anforderungen mit sich bringen."

Diesen Anforderungen kann die öffentliche Verwaltung nur gerecht werden, wenn die Computerisierung mit frühzeitiger Information, Beteiligungsmöglichkeiten und Fortbildung für die Mitarbeiter einhergeht: "Qualifikation ist das Zauberwort."

Der Einstieg in das Informationszeitalter beginne dabei, so Heesen, bereits in den Schulen. Für eine entsprechende technische Ausstattung von Schulen und Universitäten müssten 70 bis 80 Milliarden DM investiert werden. Da der Staat diese Summe nicht aufbringen kann, forderte Peter Heesen die Technologiebranche abschließend auf, "aus ureigenstem Interesse die Gunst der Stunde zu nutzen" und sich auch materiell massiv an der Umrüstung zu beteiligen, "eine nachhaltigere Werbung gibt es nicht."


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