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US-Justizministerium verwirft Microsoft-Vorschläge

Neuerliche Änderungswünsche stoßen auf wenig Gegenliebe. Das amerikanische Justizministerium hat die meisten Vorschläge von Microsoft verworfen, die das Unternehmen eingereicht hatte, um letztendlich die Zerschlagung zu vermeiden.
/ Andreas Donath
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Mehr als 80 Prozent der Vorschläge und Verbesserungswünsche wurden abgelehnt. Die verbleibenden 20 Prozent gingen hauptsächlich um Haarspaltereien wie Synonyme oder Rechtschreibung und Kommasetzung, aber so wesentliche Punkte wie der Zeitplan des Verfahrens wurden nicht geändert.

Ein besonders heftig kritisierter Vorschlag von Microsoft hätte dem Unternehmen ein volles Jahr anstatt vier Monate gegeben, einen detallierten Plan zur Aufspaltung und Reorganisation vorzulegen. Obwohl die US-Regierung offensichtlich vorschlägt, das Unternehmen in zwei Teile aufzuteilen, die Betriebssysteme und Softwareapplikationen getrennt vermarkten und entwickeln sollen, erwartet man Vorschläge von Microsoft zur Ausgestaltung der Aufspaltung.

Die meisten Änderungswünsche wurden mit der Begründung abgelehnt, dass Microsoft sich dadurch Hintertüren schaffen könnte, durch unterschiedliche Lizenz- und Preisgestaltung weiterhin Druck auf OEM-Hersteller auszuüben.

Microsoft hat bis Mittwoch Zeit, auf das Schreiben zu antworten. Es ist allerdings nicht ungewöhnlich, dass solche Scheingefechte um Definitionen, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler kurz vor einer Entscheidung ausgetauscht werden.


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