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Weltweite Abstimmung über die "Neuen 7 Weltwunder"

Initiative will Bewusstsein für das Kulturerbe stärken. Bis zum 31. Juli 2000 soll die Internetgemeinde auf der Web-Site www.new7wonders.com die sieben neuen Weltwunder bestimmen. Bei der einzigartigen Aktion haben weltweit alle Internetuser die Möglichkeit, ihre Favoriten unter den vorausgewählten Denkmälern unserer Welt auszuwählen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die alten Weltwunder wurden im Jahr 200 v. Chr. von dem griechischen Ingenieur Philon von Byzanz bestimmt. Doch nur die Pyramiden von Gizeh können heute noch von Touristen besucht werden. Die Hängenden Gärten von Babylon, der Leuchtturm von Pharos bei Alexandria, der Koloss von Rhodos, das Mausoleum in Halikarnassos, das Kultbild des Zeus in Olympia und der Tempel der Artemis in Ephesos existieren nicht mehr.

Im Jahr 2000 soll die Vision der Antike neu aufleben. Dies sei der ideale Zeitpunkt, so die Initiatoren: Viele Bauwerke seien durch Umwelteinflüsse, Naturkatastrophen und Vernachlässigung in ihrer Existenz stark gefährdet. Das Projekt "New 7 Wonders" hat sich zum Ziel gesetzt, das Weltkulturerbe stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

Jedes der sieben gewählten Bauwerke wird für die Produktion eines IMAX-Großleinwand-Films "The New 7 Wonders of the World" angeflogen. Dieser soll in Co-Produktion mit dem kanadischen Produzenten Pascal Blais enstehen. Blais IMAX-Produktion "The Old Man and the Sea" wurde in diesem Jahr mit dem Oscar für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.

Jeder, der auf der Website www.new7wonders.com seine Stimme abgibt, kann Mitglied der "The New 7 Wonders Society" werden. Neben der Unterstützung durch die UNESCO konnten Ballonfahrer Bertrand Piccard, der als erster nonstop die Erde umrundete, Schauspieler Dennis Hopper und Schriftsteller Paulo Coelho für das Projekt gewonnen werden.


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