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Bertelsmann bildet Breitband-Allianzen

Interaktives Fernsehen bald auch im europäischen Ausland

Die Bertelsmann Broadband Group (BBG) strebt eine schnelle Einführung des interaktiven Fernsehens in Europa an. Hierzu hat das Unternehmen in mehreren Ländern Vereinbarungen mit Netzbetreibern, Endgeräteherstellern und Inhalteanbietern getroffen.

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Zunächst will die BBG, eine Tochter des Bertelsmann-Konzerns, ihre zur Zeit in Deutschland laufenden Breitband-Tests in die Schweiz, die Benelux-Länder, Spanien und Skandinavien ausdehnen. Der erste Testmarkt außerhalb der Bundesrepublik wird Basel sein. Dies gab BBG-Geschäftsführer Werner Lauff am Montag bei einer Veranstaltung der BBG im Rahmen des "medienforum NRW" in Köln bekannt.

Inhalt:
  1. Bertelsmann bildet Breitband-Allianzen
  2. Bertelsmann bildet Breitband-Allianzen

Gemeinsam mit weiteren Unternehmen hat die BBG auch eine weltweite Initiative zur Förderung der Breitbandtechnologie gestartet. Unter dem Namen "Broadband Content Delivery Forum" sollen neue Entwicklungen standardisiert und zur allgemeinen Nutzung freigegeben werden. Weitere Gründungsmitglieder sind unter anderem AltaVista, AT&T, BBC, British Telecom, Hewlett Packard, NBCi, Nortel Networks, Qwest, Sun Microsystems und Telstra.

"Wir können im Multimedia-Bereich keine Eigenbrötlerei gebrauchen", erklärte Lauff. "Eine Entwicklung wie bei der deutschen d-Box, die nicht multimedia-tauglich ist, darf sich nicht wiederholen." Der europäische Standard DVB-MHP sei ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen müssen, so Lauff.

Nach Einschätzung der BBG wird sich neben dem TV-Kabel das Telefonnetz zum wichtigsten Transporteur von Breitband-Inhalten entwickeln. Die ADSL-Technik ermöglicht die Übertragung von 8 Megabit pro Sekunde. "Um ihr Kabel und ISDN zu schützen, nutzt die Deutsche Telekom bisher nur ein Zehntel dieser Kapazitäten", kritisierte Lauff; dies sei "klassischer Protektionismus".

Bertelsmann bildet Breitband-Allianzen 
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