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Modeshops in der Krise: Auch C&A gibt Online-Vertrieb auf

Kein "Netz statt Tüte" mehr

Nach der spektakulären Pleite des Versandhauses Boo.com hat auch der Handelskonzern C&A seinen Online-Vertrieb wieder eingestellt, meldet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in der neuen Ausgabe.

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Erst im Januar hatte die Traditions-Bekleidungsfirma ihren Internet-Shop eröffnet und damit, so glaubte C&A damals, ein "richtungweisendes und zukunftssicheres Online-Angebot" verfügbar gemacht. "Funktionalität und Übersichtlichkeit platzieren diesen Auftritt an der Spitze der deutschen Mode- Sites", lobte sich das Unternehmen, das seinen Kunden die Kreditkartenzahlung und den Umtausch der online bestellten Ware in jeder C&A-Filiale anbot.

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Doch die Umsätze blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Nach nur fünf Monaten online empfiehlt C&A seinen Kunden nun: "Schauen Sie doch einfach mal wieder in einer unserer zahlreichen Filialen vorbei."

Unterdessen zieht der Boo-Bankrott weitere Kreise im Internet. Während sich frühere Boo-Mitarbeiter etwa auf der Site postboo.com als Design-Berater für andere Firmen anbieten, gestalteten Witzbolde eine im Boo-Stil gestaltete Site, auf der "nichts passiert".

Die Boo.com-Domain sowie der Markenname wurden inzwischen von der Mode-Portalseite Fashionmall.com gekauft. Künftig soll unter boo.com eine Shopping-Mall für Modeshops errichtet werden.

Schon Ende Mai wurde die Backoffice-Technologie von Boo.com vom britischen Unternehmen Bright Station für 372.800 Dollar gekauft.

Boo.com hatte Mitte Mai Konkurs angemeldet. Von den 135 Millionen Dollar Startkapital, die das schwedische Unternehmen angesammelt hatte, waren ein knappes Jahr später nur noch eine halbe Million Dollar da.



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