Abo
  • Services:

Thunderbird - der Athlon-Nachfolger im c't-Test

AMDs Pentium-III-Killer Thunderbird kommt am 5. Juni

AMD setzt das Duell mit Intel fort. Der neue "Thunderbird" ist günstiger als ein vergleichbarer Prozessor von Intel und war im Test dem Pentium III in weiten Teilen überlegen, berichtet das Computermagazin c't in der Ausgabe 12/2000.

Artikel veröffentlicht am ,

Der neue AMD-Chip kommt mit 128 KByte L1- sowie 256 KByte integriertem L2-Cache und soll so Intels Prozessoren mit integriertem Cache Paroli bieten.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen

Sowohl unter Windows 98 als auch unter Windows 2000 leistet ein 700-MHz-Modell des neuen Athlon deutlich mehr als sein Vorgänger und liegt auch vor dem Pentium-III-700. Lediglich das für Intels Prozessor optimierte Adobe Photoshop rettet Intel vor einer größeren Blamage, urteilt c't.

In den Spieletests liegt der Thunderbird mindestens gleichauf mit dem Pentium III. Bei geringer Auflösung, wo es mehr auf den Prozessor ankommt als auf die Grafikkarte, überholt er ihn sogar deutlich.

Brillieren kann Intels Pentium nur dann, wenn Software zum Einsatz kommt, die speziell für seinen Befehlssatz optimiert worden ist. In Zukunft bestimmen also die Softwarehersteller mehr und mehr, welche CPU in der Praxis besser aussieht.

Mehr noch als die Performance zählen im Kampf um die Marktanteile die Preise und die tatsächliche Lieferbarkeit der Prozessoren. AMD bietet mit dem Thunderbird gleich eine ganze Familie mit Taktraten von 750 bis 950 und sogar 1000 MHz. Nach Herstellerangaben sollen sie ab 5. Juni in allen Varianten in ausreichender Stückzahl lieferbar sein. Der Preis für einen 800-MHz-Athlon soll in 1000er-Stückzahlen bei etwa 250,- US-Dollar liegen. Ein gleich schneller Pentium III kostet hingegen auch nach Intels jüngster Preissenkung noch 385 Dollar.

Hinzu kommen andauernde Lieferschwierigkeiten bei Pentium-III-Typen jenseits der 800-MHz-Grenze.

Der neue Athlon mit Thunderbird-Kern ist also billiger als sein Vorgänger, benötigt dafür aber eine neue Systemumgebung. Der Thunderbird funktioniert nur in speziell darauf abgestimmten Systemen mit geeignetem Chipsatz und Prozessorsockel.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 47,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)

Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /