Palm liefert HotSync-Server für Unternehmen
Integration von PalmOS-kompatiblen Geräten in Firmen-Netzwerke
Palm Inc. hat nach einem erfolgreichen Beta-Test gemeinsam mit Entwicklern und Handelspartnern eine Windows-NT-Server-basierte Lösung für große Unternehmen fertig gestellt, mit der PalmOS-kompatible Handhelds in Informations-Management-Systeme einbezogen werden können.
Mit Hilfe des Palm HotSync Server sollen Unternehmen die Verwaltung von Handhelds und ihren Applikationen sowie die Synchronisation mit Groupware- und Geschäftsprozess-Systemen von einem zentralen Server aus verwalten können. Noch in diesem Jahr soll der Palm HotSync Server um Unterstützung für WindowsCE-basierte Handhelds erweitert werden.
Für die Entwicklung eigener Handheld-Anwendungen wurde eine zu Microsofts COM API kompatible Entwicklungs-Schnittstelle integriert. Damit lassen sich zusätzliche Möglichkeiten zur Handheld-Synchronisation mit nahezu allen Unternehmens-Anwendungen integrieren. Entwicklungs-Tools wie Visual Basic, C++ und Java werden dabei unterstützt.
Eine Reihe von Drittanbietern hat bereits diverse Erweiterungen für Palms Server-Software angekündigt. Chapura bietet beispielsweise mit dem Microsoft Exchange Conduit eine Schnittstelle zwischen den gewohnten PalmOS-Anwendungen und MS Exchange E-Mail und Kalender.
Den Zugriff auf den HotSync-Server können Handheld-Nutzer entweder per Cradle (Docking-Station), Netzwerk oder Modem erlangen.
Der PalmHotSync Server ist ab sofort erhältlich. Die kleinste Version mit einer Lizenz für fünf Nutzer kostet 2.400 US-Dollar. Das Microsoft Exchange Conduit gibt es ab 330 US-Dollar (5-Nutzer-Lizenz). Näheres zu den Produkten und den Support-Dienstleistungen findet sich auf Palms HotSync-Server-Webseiten.
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