UMTS: Telefonunternehmen machen Rechnung ohne Verbraucher

Mummert + Partner sieht in UMTS vorerst keinen Massenmarkt

In wenigen Wochen werden die großen Telefonkonzerne bei der Versteigerung der deutschen UMTS-Lizenzen bis an die Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten gehen. Doch ob sich die immensen Investitionen in absehbarer Zeit auszahlen, ist fraglich. Die Ursache: Der Normalverbraucher hat derzeit keinen Bedarf an einem UMTS-Handy, weil die geeigneten Dienstleistungsangebote fehlen. Ein Massenmarkt ist somit nicht in Sicht. Und nur durch das übliche Telefonieren lässt sich der neue Handy-Standard nicht refinanzieren, so das Fazit der Experten der Mummert + Partner Unternehmensberatung.

Artikel veröffentlicht am ,

Die UMTS-Versteigerung in Großbritannien (insgesamt 75 Milliarden DM Lizenzgebühren) hat gezeigt, dass unter den Telefonkonzernen das Motto gilt: "Koste es, was es wolle". Mit Einnahmen von bis zu 110 Milliarden DM rechnet die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation. Mehr als 20 Milliarden DM werden sich die Wettbewerber voraussichtlich eine Lizenz kosten lassen. Hinzu kommen fünf bis zehn Milliarden DM für den Netzaufbau. Zum Vergleich: Mummert + Partner-Experten schätzen den europäischen M-Commerce-Markt 2003 auf 25 Milliarden DM.

Inhalt:
  1. UMTS: Telefonunternehmen machen Rechnung ohne Verbraucher
  2. UMTS: Telefonunternehmen machen Rechnung ohne Verbraucher

Die Telefonkonzerne sind optimistisch, sie rechnen mit einem Massenmarkt. Durch die Kombination Internet und M-Commerce wollen sie neue Einnahmequellen erschließen. Doch sie haben nach Meinung von Mummert + Partner die Rechnung ohne den Verbraucher gemacht. Prognosen, dass 2010 weltweit bis zu zwei Milliarden Kunden UMTS nutzen werden, sind nach Ansicht der Unternehmensberatung nicht haltbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
UMTS: Telefonunternehmen machen Rechnung ohne Verbraucher 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /