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UMTS: Telefonunternehmen machen Rechnung ohne Verbraucher

"Mittelfristig braucht der Privatverbraucher kein UMTS-Handy", sagt Telekommunikations-Experte Andreas Hoffmann von Mummert + Partner. WAP und der Zwischenstandard GPRS würden die Nachfrage nach Dienstleistungen wie Bankgeschäften, Börsenhandel oder Einkaufen für die nächsten zehn Jahre befriedigen.

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Für die unbestrittenen technischen Vorteile von UMTS wie schnelle Datenübertragung (mit bis zu 2 Millionen Bit pro Sekunde), Multimedia-Fähigkeit und weltweite Standardisierung müssen die Kunden tief in die Tasche greifen. Zudem werden die hohen Lizenzgebühren voraussichtlich auf sie abgewälzt. Ein teures UMTS-Handy und eine monatliche Grundgebühr von bis zu 50,- DM werden nach Ansicht von Mummert + Partner viele potenzielle Nutzer abschrecken. Sie werden weiterhin über den günstigen GSM-Standard kommunizieren. Anders sieht es für den Business-Bereich aus: An Handy-Funktionalitäten wie mobilen Videokonferenzen oder Intranet-Zugriff bestehe bei Managern Bedarf.

Doch bis mit UMTS ein Massenmarkt gewonnen ist, müssen die Telefonkonzerne einen langen Atem haben. Denn für Funktionen wie mobile Navigationshilfen oder Internet-TV über Handy werden Nachfrage und Nutzungsfrequenz anfänglich sehr gering sein. Erst wenn die Telefonkonzerne in der Lage sind, ihren Kunden die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten - von Medien- und Unterhaltungsinhalten bis zum E-Commerce-Portal - günstig anzubieten, wird sich UMTS an breiter Front durchsetzen. So lange werden auch Anbieter, die bei der Lizenzversteigerung leer ausgehen, mit GSM und WAP gutes Geld verdienen können, resümiert Mummert + Partner.

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