VUD kommentiert Absage der Spielebranche an die CeBIT Home
Sega sagt ebenfalls ab - Kein einziger Spielehersteller mehr auf der Messe
Die wegen des Fernbleibens der gesamten Spielebranche ins Rampenlicht geratene Heimanwender-Computermesse CeBIT Home 2000 kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nun schaltet sich auch der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) e.V. in die Diskussion ein und kommentiert die von der Deutschen Messe AG Hannover geäußerte Kritik an einer kopflosen Spielebranche.

kritisiert CeBIT Home 2000
Bereits im Juni 1999 habe man auf einem VUD-Branchenevent in Leipzig eindeutig die Weichen für ein Engagement des Verbandes und seiner Mitglieder für die CeBIT HOME 2000 gestellt, so der VUD. Wiederholt habe man in nachfolgenden Gesprächen die Vorstellungen und Erwartungen an ein dem "Medium" gerechtwerdendes Messekonzept gegenüber der Messeleitung vorgetragen, da für die Besucher eine Messe in erster Linie ein Unterhaltungs- oder Erlebnisevent, vergleichbar mit einem Rockkonzert oder einem Sportgroßereignis, sei. Sie würden mehr als die bloße Information über Neuheiten erwarten, die man auch aus anderen Quellen erhalten könne.
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Noch im November 1999 habe sich der VUD-Vorstand in einer Pressemitteilung für eine Teilnahme ausgesprochen. Eine offizielle Reaktion aus Hannover sei daraufhin ebenso ausgeblieben wie eine Dementierung der Berichte über eine mögliche Absage in den Medien. Weiterhin kritisiert der VUD, dass selbst Ende März 2000 noch kein Messegesamtkonzept bzw. Konzepte für einzelne Teilbereiche, wie z.B. die Spielebranche, vorgelegen hätten.
Vor diesem Hintergrund haben diverse Spieleanbieter ihre ursprüngliche Planung geändert und ihre Buchungen storniert bzw. die Option auf einen Stand zurückgezogen, so der VUD.
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