France Telecom kauft Orange
Börsengang von "New Orange" geplant
France Telecom wird den britischen Mobilfunkanbieter Orange für 40,3 Milliarden Euro von Vodafone übernehmen, das gab das Unternehmen heute bekannt.
Durch die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone war der Konzern gezwungen, den zuvor von Mannesmann übernommenen Mobilfunkanbieter zu veräußern. Die France Telecom sieht die jetzige Übernahme als wichtigen Schritt zur Umsetzung ihrer Strategie, erhält die France Telecom doch durch die Übernahme eine der führenden Positionen im britischen Mobilfunkmarkt.
Die France Telecom will Orange, Itineris und weitere Aktivitäten im Mobilfunkberiech in einem neuen Unternehmen namens Orange ("New Orange") zusammenfassen und unter der Führung von Hans Snook, CEO von Orange, und Graham Howe einen Pan-Europäischen Mobilfunkanbieter schaffen.
New Orange soll bis Jahresende etwa 30 Millionen zahlende Kunden haben und Ende 2000/Anfang 2001 in London, Paris und New York gelistet werden.
Die Übernahme wird durch einen gemischten Deal in Bar und Aktien abgewickelt. Am Ende soll Vodafone etwa 10 Prozent an der France Telecom, aber kein Stimmrecht im Aufsichtsrat halten, der Französische Staat seinen Anteil von 61 auf 54 Prozent zurückfahren. Allerdings wird die France Telecom einen Teil der eigenen Aktien, die Vodafone halten wird, nach dem Börsengang von New Orange zurückkaufen und zudem das Recht haben, die restlichen Papiere jederzeit von Vodafone zurückzukaufen.
Voraussetzung für die Übernahme ist, dass Orange die ersteigerte UMTS-Lizenz für Großbritannien erhält.
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