Brokat ändert seinen Namen und erhöht Kapital
Neues Programm zur Beteiligung von Mitarbeitern
Die Brokat Infosystems AG wird in Zukunft als Brokat AG firmieren. Das haben die Aktionäre des Unternehmens auf der Hauptversammlung in Stuttgart beschlossen.
Die Aktionärsversammlung, auf der etwa 300 Anteilseigner vertreten waren, hat außerdem beschlossen, ein neues Programm zur Mitarbeiter-Beteiligung aufzulegen. Damit können den Mitarbeitern künftig Wandelschuldverschreibungen im Nominalbetrag von je 1 Euro angeboten werden. Nach Ablauf einer zweijährigen Sperrfrist können die Mitarbeiter in jährlichen Folgeterminen jeweils ein Drittel der Papiere in Inhaber-Stückaktien von Brokat umtauschen.
"Die Mitarbeiter sind bezüglich ihres Know-how und ihres Engagements das wichtigste Kapital und sichern unsere Zukunftsfähigkeit", erklärt Stefan Röver, CEO und Vorstandssprecher von Brokat. "Mit der Ausgabe von Wandelanleihen mit Bezugsrechten auf Brokat-Aktien erhöhen wir die Attraktivität von Brokat als Arbeitgeber, fördern das unternehmerische Denken unserer Mitarbeiter und binden sie langfristig an unser Unternehmen", erklärt Röver.
Aus dem neuen Programm ergeben sich für das Unternehmen keine nicht-liquiditätsrelevanten Aufwendungen.
Das bisher aufgelegte Optionsprogramm muss auf Grund der amerikanischen Rechnungslegung US-GAAP in der Bilanz verbucht werden, obwohl es keinerlei Auswirkungen auf die Liquiditätssituation und die zukünftige Ausschüttungsfähigkeit hat.
Die Aktionäre entschieden außerdem, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 2,6 Millionen Euro bedingt zu erhöhen.
Ziel der bedingten Kapitalerhöhung ist es, die Umtauschrechte der Berechtigten aus den Wandelschuldverschreibungen des neuen Programms zur Mitarbeiter-Beteiligung zu bedienen. Gleichzeitig wurde der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu erwerben.
Brokat hatte im vergangenen Rumpfgeschäftsjahr einen Umsatz von 51,3 Millionen DM erzielt. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat Brokat seinen Umsatz um 118 Prozent auf 38,5 Millionen DM gesteigert.
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