Spieletest: Starlancer - Furiose Weltraumschlacht

Screenshot #2
Screenshot #2
In 25 Missionen wird nun also wieder auf feindliche Raumschiffe geschossen, doch auch Rettungseinsätze und strategische Planung gehören zum Aufgabenfeld des angehenden Raumpiloten. Nichtsdestotrotz liegt der Schwerpunkt aber eindeutig auf der Action, das Taktieren steht im Hintergrund. Die Steuerung der Raumgleiter kann dabei sowohl mit Tastatur als auch mit Pad oder Stick erfolgen und funktioniert problemlos, verlangt allerdings eine kurze Einarbeitungszeit.

Screenshot #3
Screenshot #3
Die Präsentation lässt keine Fragen offen: Derartig schöne Weltraumbilder hat man am PC bisher nicht gesehen. Die Detailliertheit der Schiffe überzeugt auf der ganzen Linie, die Explosionen sind ebenso beeindruckend wie die Darstellung der Planeten und der Raumstationen. Die gelungene Sprachausgabe kann einem allerdings insbesondere in den Zwischensequenzen auf die Nerven gehen, denn der penetrante amerikanische oder russische Akzent wirkt dann doch ein wenig übertrieben.

Screenshot #4
Screenshot #4
Dass Starlancer nicht bei Origin erscheint, hat übrigens einen kleinen positiven Nebeneffekt: Für ein flüssiges Spiel reicht ein Pentium II vollkommen aus. Origin ist ja dafür bekannt, dass die neuen Programme immer Hardware benötigen, die zum jeweiligen Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht auf dem Markt erhältlich ist...

Fazit:
Betrachtet man nur die Präsentation, stellt Starlancer zweifelsohne das beeindruckendste Science-Fiction-Programm dar, das der PC momentan zu bieten hat. Zwei Wermutstropfen offenbaren sich dann allerdings nach längerem Spielen doch: Einerseits vermisst man die nette Hintergrundgeschichte der Wing-Commander-Saga, denn ein Flirt mit der Copilotin ist hier genauso wenig möglich wie ein eifersüchtiger Geschwaderkommandant. Andererseits ähneln sich die Missionen doch sehr stark, trotz theoretisch unterschiedlicher Aufgabenstellung schleicht sich bald ein wenig Langeweile auf Grund des etwas öden Gamedesigns ein. Wer damit leben kann, bekommt mit Starlancer dafür aber den ansonsten gelungensten Teil der Wing-Commander-Serie vorgesetzt.

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