Seagate schließt Fabriken in Kalifornien und Mexiko
Unternehmen kündigt 600 Angestellten, verlagert Produktion nach Irland
Seagate will seine in Kalifornien, USA, und Mexicali (Mexiko) lokalisierten Festplatten-Fabrik schließen. Zumindest für das Werk in Kalifornien steht dies bereits fest, 600 Angestellte wurden bereits am Mittwoch darüber informiert, dass sie ihren Job verlieren würden. Im Rahmen einer Restrukturierung des ganzen Unternehmens wird Seagate die Festplatten-Produktion nach Irland verlagern.
Die Restrukturierung des in Kalifornien ansässigen Unternehmens wurde bereits im September 1999 angekündigt, als sich herausstellte, dass Konkurrenten aus Übersee dank geringerer Lohnkosten wesentlich preiswertere Festplatten als das Werk in Kalifornien anbieten konnten. Seitdem wurden bereits Werke in Nord-Kalifornien, Singapur und Thailand geschlossen und über 18.000 Angestellte entlassen. In Mexiko werden ebenfalls 590 Arbeitskräfte ihren Job verlieren.
Seagate wird die Produktion der Festplatten in eine Fabrik in Limavady, Nordirland, verlagern. In Europas High-Tech-Zentrum Irland kann sich Seagate ordentlicher Fördermittel durch die EU sicher sein. Ob das Unternehmen sich durch die drastische Restrukturierung wieder in die schwarzen Zahlen bugsieren kann, bleibt abzuwarten. Noch im ersten Quartal 2000 hat Seagate 136 Millionen US-Dollar Verlust gemacht.
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