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Otto und Obi gründen gemeinsames Joint Venture OBI@Otto

Der Biber zeigt die Zähne und reicht Otto die Pfote. Ab Herbst 2000 wollen Obi und der Otto Versand eine neue Ära in der Do-it-yourself-Branche einläuten. Erstmal braucht man zwar noch die Zustimmung der Kartellbehörden, aber dann will man sich anschicken, gleich Marktführer im E- Commerce-Handel zu werden.
/ Andreas Donath
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Zielsetzung ist es, die Chancen des E-Commerce durch Bündelung der Synergiepotenziale der Marktführer im stationären Bau- und Heimwerkermarktgeschäft beziehungsweise im Versandhandel zu nutzen.

Als so genannter Multi-Channel-Anbieter wird die neue Gesellschaft, an der beide Partner zu gleichen Teilen beteiligt sind, E-Commerce und klassichen Katalogverkauf verknüpfen und bündeln. Im nächsten Schritt ist vorgesehen, dass die Kunden zusätzlich über Internet-Terminals im Obi-Markt ihre Bestellungen online vornehmen können.

"Dank der hohen Markenbekanntheit von Obi und Otto sowie unserer überschneidungsfreien Marktpotenziale sehe ich beste Chancen, die jeweiligen Stärken zu multiplizieren, so dass eins und eins mehr als zwei ergeben wird", so Otto- Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Otto.

Das Franchise-Unternehmen Obi ist mit 7,54 Milliarden DM Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 1999 und einem Marktanteil von über 8 Prozent nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland. Über 17 Prozent des Gesamtumsatzes werden von den Obi-Märkten in Italien, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien und der Schweiz erzielt.

Weltweit rangiert das Unternehmen weltweit an fünfter Stelle. Otto ist mit gut 40 Milliarden DM Umsatz die größte Versandhandelsgruppe der Welt.


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