Farmpartner.com: Deutsche Agrarwirtschaft geht online
Seit Mitte Mai bietet farmpartner.com Handelspartnern im landwirtschaftlichen Bereich die Möglichkeit, ihre Geschäfte via Internet zu tätigen und sich an Internet-Auktionen und News-Communitys zu beteiligen.
Der vertikale Markt zielt wohl eher auf jüngere Landwirte ab, aber auch Genossenschaften und Händler für Agrargüter, die Vertrieb und Beschaffung optimieren wollen oder den Informationsaustausch mit anderen Branchenteilnehmern suchen, sind als Partner willkommen.
Angefangen bei Futter oder Düngemitteln über Schmierstoffe und Öle bis hin zu Agrartechnik soll eine breite Produktpalette angeboten werden.
Branchentypische Informationen wie den aktuellen Wetterbericht gibt es auch. Wer nicht gleich einen virtuellen Kuhhandel aufmachen möchte, der sollte sich die so genannten Basic Shops anschauen, die auch Anbietern mit kleiner Produktpalette die Möglichkeit geben sollen, ihr Angebot ohne eigenen Shop und ohne weitere Funktionalitäten – z.B. die Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem – zu präsentieren.
Über die marktplatzähnlich verbundenen Pro Shops können Anwender über die Einrichtung eines Shops hinaus Ausschreibungen platzieren und – mit Hilfe des integrierten Openshop-Auktionsmoduls – an Versteigerungen teilnehmen.
Der in der Landwirtschaft seit Jahrhunderten praktizierte Gemeinschaftskauf soll auch im Internet nicht fehlen, nur heißt er hier natürlich (?) Power-Shopping.
Auf den Einwand, dass Landwirtschaft und Internet vielleicht zueinander inkompatibel sind, meint Dr. Stefan Tewes, Gründer und Vorstand der farmpartner.com AG, dass bereits mehr als 25 Prozent der 80.000 größten landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland online seien.
Basis des unabhängigen Online-Handelsplatzes ist die E-Commerce-Lösung von Openshop.
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