Spieletest: Starship Soldiers - 3D-Echtzeitstrategie

Screenshot #2
Was wohl am schmerzlichsten vermisst wird, ist die Möglichkeit, das Spiel während der Einsätze zu speichern. Auch das von Aufbau-Strategiespielen gewohnte Schürfen von Rohstoffen und Bauen von Gebäuden fehlt, was zur Folge hat, dass keine schützende Basis errichtet werden kann, die Verstärkung der Truppen liefern würde. Sehr hilfreich ist dagegen, dass es keinen Kriegsnebel (fog of war) gibt. Somit ist die gesamte Karte samt feindlicher Truppen einsehbar und bessere Planung möglich, denn so auf sich allein gestellt, spielt die Angriffs- oder Verteidigungstaktik eine große Rolle. Dass die Truppen überleben, ist extrem wichtig, denn wie der Name des Spiels schon zu erkennen gibt, sind die Soldaten in Starship Soldiers das Herzstück.

Screenshot #3
Maximal 200 Männer stehen dem Spieler zur Verfügung und werden zu Beginn jedes Einsatzes individuell eingesetzt. Meist sind die Einheitentypen vorgegeben und können dann für ein paar Credits mit zusätzlichen Fahrzeugen ergänzt werden. Doch erst mit einem zugewiesenen Soldaten, der durch seine Fähigkeiten und Erfahrung die Qualität der Einheit bestimmt, ist diese einsatzbereit. Auf diese Weise können in jeder Mission die wichtigsten Truppen auch die stärksten und erfahrensten sein, was sich bezahlt macht, denn der Schwierigkeitsgrad ist enorm. Das kann Anfänger schnell zur Verzweiflung treiben, aber es gibt immer eine Lösung, über die man sich dann um so mehr freut.

Screenshot #4
Die Schwierigkeit ist nicht unbedingt auf die KI des Gegners zurückzuführen, sondern beruht eher auf dem unausgewogenen Machtverhältnis. Denn meist in der Unterzahl kann der Verlust eines Fahrzeugs schlachtentscheidend sein. Zum Glück kann das Spiel angehalten werden, um mehreren Truppen gleichzeitig Befehle zu erteilen, denn es kommt vor allem auf korrektes Timing an. Wer hier selbst das Heft in die Hand nehmen möchte, kann in den Direktmodus schalten, in dem die Fahrzeuge manuell gesteuert werden. Dabei kann so dicht an die Einheiten gezoomt werden, dass man die rasselnden Atemgeräusche der Infanterie wahrnehmen kann. Zwar betrachtet man das Geschehen aus einer tollen Perspektive, allerdings geht das auf Kosten der Übersicht und man kann schnell den Blick für das Wesentliche verlieren.
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