BMBF: Symposium zu Mobilkommunikation von morgen
Für manche zukünftigen Anwendungen, wie z. B. mobile Internetnutzung und andere interaktive Multimediadienste, wird die Übertragungsleistung des neuen zellularen Mobilfunksystems der dritten Mobilfunkgeneration UMTS nicht immer ausreichend sein.
Der neue Förderschwerpunkt UMTSplus, der letztes Jahr mit einem Fördervolumen von etwa 32 Millionen Mark gestartet wurde, verfolgt deshalb das Ziel, durch intelligente Verfahren und flexiblere Nutzung der verfügbaren Frequenzen mehr Daten bei gleichzeitig hoher Qualität der Dienste für mobile Anwendungen zu realisieren.
Auf dem Symposiom wird ferner über den vom BMBF mit etwa 40 Millionen Mark unterstützten Förderschwerpunkt ATMmobil berichtet, der 1996 gestartet wurde und in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen wird.
Mehr als zwei Drittel aller Beiträge zur Standardisierung des HiperLAN-Mobilfunksystems beim Europäischen Telekommunikations-Standards Institut (ETSI) stammen von den an diesem Förderschwerpunkt beteiligten Firmen Bosch, DaimlerCrysler, Ericsson, Philips, Alcatel SEL, Siemens, Sony und der RWTH Aachen.
Als Ergebnis der Förderung ist mit HiperLAN2 ein System entstanden, das sich im globalen Wettbewerb durchgesetzt hat und die bestehende Führungsrolle Europas im Bereich von Technologien für Mobilfunksysteme durch weltweite Etablierung eines weiteren ETSI-Standards fortsetzt, so das BMBF.
Diese und weitere Ergebnisse aus ATMmobil werden am 19. Juni 2000 vorgestellt.
Die Tagesordnung, Anmeldeformulare und Anreiseinformationen für das Symposium "Mobilkommunikation von morgen" am 19. Juni 2000 im Hotel Maritim in Ulm sind im Internet abrufbar.
Anmeldeschluss ist der 9. Juni 2000.
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