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GMX verschiebt Börsengang

Privat-Platzierung soll Wachstum und Internationalisierung sichern

Die GMX AG verschiebt ihren für den 25. Mai geplanten Börsengang am Neuen Markt. GMX Deutschlands führender E-Mail- und Messaging-Dienst und Partner im Netzwerk der United Internet AG reagiert damit auf die anhaltende Verunsicherung der internetbezogenen Finanzmärkte. Während der Bookbuilding-Phase sei es nicht möglich gewesen, die GMX-Aktien zu einem angemessenen Preis zu platzieren.

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"Zusammen mit dem Management von GMX haben wir uns vor diesem Hintergrund entschieden, den Börsengang zu verschieben", sagt Ralph Dommermuth, Vorstand von United Internet. Aber auch die Höhe des Ausgabepreises schien zu hoch angesetzt. So rieten diverse Anlegermagazine auf Grund der zu hoch angesetzten Bookbuildung-Spanne gepaart mit geringen Markteintrittsbarrieren und einer harten Wettbewerbssituation in den übrigen europäischen Märkten ihren Lesern von einer Zeichnung ab und empfohlen nur spekulativ orientierten Anlegern, auf einem niedrigeren Niveau einzusteigen.

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Um die geplanten Investitionen in den weiteren Ausbau des Unternehmens - vor allem in Markenaufbau und Internationalisierung - sicherzustellen, vermittelte United Internet für GMX stattdessen zunächst eine Privat-Platzierung unter Führung der Private Equity Holding AG mit Sitz im schweizerischen Zug. Die Private Equity Holding wird gemanaged von der Bank Vontobel AG, Zürich. Im Rahmen dieser Privat-Platzierung wird zunächst ein Teil der GMX-Aktien veräußert. Der Aktienpreis orientiert sich an der publizierten Bookbuilding-Spanne. Die entsprechenden Verträge sollen kurzfristig abgeschlossen werden.

Der Börsengang soll zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.

United Internet hält 64,9 Prozent der Anteile an GMX.

Aufgrund der umgeschlagenen Stimmung an den Aktienmärkten wäre der Börsengang von GMX mit zu hohen Risiken verbunden gewesen. "So euphorisch die Bewertung von werbefinanzierten Internet-Werten bis vor kurzem war, so stark ist momentan die Skepsis und Verunsicherung", urteilt Dommermuth: "In der aktuellen Situation erscheint uns eine Privat-Platzierung als wirtschaftlich sinnvollstes Mittel der Wachstums-Finanzierung."



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