Abo
  • Services:

PCI-Karten nicht immer beliebig kombinierbar

c't gibt Tipps bei Problemen mit Steckkarten

Wer selbst an PCs schraubt, wird vielleicht schon auf das Problem gestoßen sein: Nach dem Einbau einer neuen Karte läuft der Rechner nicht mehr richtig. Mit entsprechendem Know-how gelingt es in den meisten Fällen dennoch, eine unverträgliche Steckkarte zur Mitarbeit zu bewegen. Wie das geht, erklärt das Computermagazin c't in Ausgabe 11/2000.

Artikel veröffentlicht am ,

Obwohl sich der PCI-Bus seit seinem Erscheinen vor sieben Jahren auf breiter Front durchgesetzt hat, funktioniert das darauf beruhende Plug & Play leider nicht immer. Nach wie vor scheitern Hardware-Käufer an der scheinbar einfachen Aufgabe, eine Steckkarte in ihrem PC in Betrieb zu nehmen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Die Probleme werden von der Zuteilung von Interrupts zu den Steckkarten verursacht. Interrupts sind Signale, die die Geräte an den Prozessor schicken und ihm dadurch mitteilen, dass sie seine Aufmerksamkeit benötigen. Es stehen insgesamt nur 15 unterscheidbare Quellen zur Verfügung, von denen acht durch die PC-Architektur fest belegt sind. Auch Tastatur, serielle und parallele Ports sowie Floppy-Controller belegen je eine Leitung. Dadurch lässt sich nur eine begrenzte Menge an Geräten in einem System gleichzeitig nutzen.

Die Lösung haben die Hersteller schon vor langer Zeit gefunden: Mit dem so genannten Interrupt-Sharing, bei dem die diversen Treiber selbst herausfinden müssen, welches Gerät den Treiber ausgelöst hat, wird die Knappheit elegant, wenngleich auch fehleranfällig umgangen.

Und es sind Fehler im Treiber, die das ganze Konzept aushebeln können. Allein die elektrische Präsenz zweier Geräte an einer Leitung bewirkt, dass beide Geräte nicht mehr funktionieren.

"Dies ist ganz eindeutig ein Fehler, den die Programmierer der Kartentreiber zu verantworten haben", erklärt c't-Redakteur Christof Windeck. "Wenn die mitgelieferten Treiber mit geteilten Interrupts nicht zurechtkommen, ist das ein Zeichen mangelnder Produktqualität."

Nicht einmal ein hoher Preis einer speziellen Steckkarte ist eine Garantie für konfliktfreie Treiber. Meist kann man das Problem beheben, wenn man bei der Systemkonfiguration die richtigen Einstellungen von Hand vorgibt. Dazu ist allerdings einiges an Wissen über das Zusammenspiel von Hard- und Software bei der Interrupt-Zuteilung nötig.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 289€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. HP Pavilion Gaming 32 HDR für 369€ + Versand - Bestpreis!)
  3. 699€ + Versand (PCGH-Preisvergleich ab 755€)

Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

    •  /