CDU-Internet-Sprecher für ausländische IT-Spezialisten

Unlimitierte Anzahl von Greencards gefordert

Bundesdeutsche Unternehmen sollen künftig so viele ausländische IT-Spezialisten anheuern dürfen, wie sie wollen. Das sieht nach einem Bericht des Nachrichten- Magazins Spiegel ein Konzept des neuen CDU-Internet- Sprechers Thomas Heilmann vor.

Artikel veröffentlicht am ,

Einzige Voraussetzung: Die Firmen müssen per eidesstattlicher Erklärung versichern, pro ausländischer Arbeitskraft zwei Ausbildungsplätze zu schaffen. Verstöße sollen mit Strafen von rund 250.000 Mark geahndet werden.

Die Green-Card-Initiative von Bundeskanzler Gerhard Schröder sei zwar zu kompliziert und zu kurz gedacht, greife aber richtige Überlegungen auf, meint Heilmann.

Die CDU müsse anerkennen, dass es in der Branche einen "Wachstumsstau" wegen Personalmangels gebe, der kurzfristig gemildert werden müsse. Auszubildende und Studenten sollen nach Heilmanns Vorstellungen kurzfristig durch Lehrgänge, so genannte Internet-Injektionen, auf die Boom-Branche vorbereitet werden.

Für bereits ausgebildete Informatiker, die wegen fehlender Spezialkenntnisse derzeit nicht in den neuen Medien eingesetzt werden können, soll es staatliche Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen geben.

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