Initiative "Frauen ans Netz" startet in die zweite Runde
Initiatoren wünschen sich höheren Frauenanteil im Netz
Die 1999 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, von der Zeitschrift Brigitte, der Deutschen Telekom AG und der Bundesanstalt für Arbeit ins Leben gerufene Internet-Initiative "Frauen ans Netz" soll aufgrund großen Erfolges nun in eine zweite Runde gehen. Die Initiatoren werden ab Ende Mai wieder Internet-Praxiskurse für Fortgeschrittene anbieten, im Herbst folgen Kurse für Einsteigerinnen.
Die Internetkurse von Frauen für Frauen sollen bereits im ersten Durchlauf auf sehr großes Interesse gestoßen sein: 33.000 Teilnehmerinnen hätten bundesweit in 101 Städten die Kurse besucht und 235.000 Frauen nach Kursen gefragt. Entsprechend hoch sollen die Zugriffe auf die "Frauen ans Netz"-Website sein.
Deswegen wird "Frauen ans Netz" nun ab sofort mit 800 Praxiskursen für Fortgeschrittene in 70 Städten fortgesetzt. Unter der Hotline 0800-330 81 97 können sich interessierte Frauen bewerben, die Teilnahmegebühr beträgt 55,- DM.
Im Herbst werden außerdem erneut bundesweit rund 50.000 Kursplätze für Internet-Einsteigerinnen angeboten. Näheres dazu soll im Laufe der kommenden Monate auf der Frauen-ins-Netz-Website bekannt gegeben werden.
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, hob hervor: "Wir wollen Frauen fit machen für das Internetzeitalter. Die Berufe der Zukunft sind ohne Informations- und Kommunikationstechnologien nicht mehr denkbar. Da müssen Frauen mitmischen. Die Kommunikationskompetenz von Frauen ist in den modernen Medien mehr denn je gefragt. Diese Chance gilt es zu nutzen. Die neue Private-Public-Partnerschaft für Internetweiterbildung hat sich bestens bewährt."
Die angebotenen Kurse werden auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Computerschulen und anderen Bildungsträgern angeboten, um das hochgesteckte Ziel der beteiligten Partner zu erreichen: den Anteil der weiblichen Internetnutzer auf 50 Prozent anzuheben.
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