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Swing sichert sich das Europa-Vertriebsrecht für Shadowbane

Strebt Umsatz von mindestens 20 Millionen DM bis Ende 2003 an

Die Swing Entertainment Media AG und das texanische Entwicklungsstudio Wolfpack Studios, Inc. haben mehrere Vereinbarungen getroffen, die den exklusiven europäischen Betrieb auf Subskriptionsbasis sowie den Vertrieb der dafür notwendigen Clientsoftware des vielversprechenden Multiplayer-Internet-Spiels "Shadowbane" beinhaltet. Shadowbane soll es mehreren tausend Teilnehmern erlauben, gleichzeitig im Internet mit- oder gegeneinander in einer mittelalterlichen Fantasiewelt zu spielen.

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Vergleichbare Spiele wie das bereits erhältliche EverQuest (Ubi Soft) und Asherons Call (Microsoft) ziehen laut Swing! derzeit bis zu circa 200.000 Kunden pro Monat an, die monatlich für die Teilnahme zahlen. Swing! will Ähnliches in Europa erreichen und Shadowbane deshalb für die wichtigsten europäischen Märkte lokalisieren, um zusätzliche Absatzpotenziale zu erschließen. Der deutsche Computer- und Videospiele-Publisher wird sowohl die Internet-Infrastruktur, auf der das Spiel läuft, zur Verfügung stellen als auch die zum Spielen notwendige Software vertreiben. Die Spielzeit auf den "Shadowbane"-Zentralrechnern wird den Kunden gegen monatliche Gebühren vermietet.

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Swing erwartet laut seiner heutigen Ad-hoc-Mitteilung auf "mittlere Sicht wenigstens 20 Millionen DM Umsatz aus dem Projekt" und bezieht sich dabei auf Zahlen von einer Datamonitor-Studie, laut der der Online-Spiele-Markt in den nächsten Jahren Wachstumsraten von mehreren 100 Prozent aufweisen soll. Der weltweite Umsatz soll laut "Datamonitor" von 82 Millionen US-Dollar in 1999 auf 4,9 Milliarden US-Dollar in 2004 explodieren. In Europa wird der Umsatzanteil laut Datamonitor im gleichen Zeitraum von 30 Prozent auf 43 Prozent steigen.

Durch die Partnerschaft mit Wolfpack Studios und den umfassenden Vertriebsrechten für Shadowbane kann den Swing! das beim Börsengang an den Neuen Markt angegebene Ziel des Eintritts in den Online-Gaming-Markt etwa ein Jahr früher als ursprünglich geplant umsetzen. Die durch das Projekt entstehende Infrastruktur will Swing zudem dazu nutzen, zukünftig weitere Onlinespiele dieser Art kostengünstiger zu implementieren.

Kommentar:
Swing Entertainment hat sich mit Shadowbane einen dicken Fisch an Land gezogen, der einiges verspricht. Da jedoch momentan kein Monat vergeht, an dem nicht irgendein neues Massive-Multiplayer-Spiel für die Zukunft angekündigt wird oder Erfolgsmeldungen von EverQuest oder Asherons Call kommen, sollte man nicht in Euphorie verfallen, solange Shadowbane nur ein Name und noch kein fertiges Produkt ist.



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