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Spieletest: Rollcage 2 - Rasen deluxe

Futuristische Rennspielfortsetzung. Rennspiel einmal anders: Wer es leid ist, ständig gewöhnliche Fahrzeuge über langweilige Stadt- und Landkurse zu hetzen, bekommt mit Rollcage Stage 2 von Psygnosis und Take 2 Interactive nun die Möglichkeit, in einem etwas anderen Ambiente seinen Rasereidrang auszuleben.
/ Thorsten Wiesner
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Auf eine Hintergrundgeschichte, die bei Spielen dieser Art zumeist nur überflüssiges Beiwerk darstellt, wurde hier verzichtet, stattdessen kann man sich sofort ins Rennen stürzen. Mehr als zwanzig verschiedene, futuristische Fahruntersätze stehen zur Auswahl, dazu gibt es insgesamt mehr als sechzig verschiedene Strecken, die allerdings nur begrenzt bei Spielbeginn zu Verfügung stehen. Erst bei erfolgreicher Absolvierung der Wettbewerbe werden zusätzliche Kurse Stück für Stück freigespielt.

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Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein einfaches klassisches Rennen fahren möchte, den Kampf gegen die Uhr aufnimmt oder lieber im Arcademodus ein kurzes Spielchen wagt, kann der Wettlauf beginnen. Und da das Szenario irgendwann in der fernen Zukunft angesiedelt ist, verfügen die Wagen auch über mehr Fähigkeiten als ordinäre Strassenkarossen. So ist es problemlos möglich, in Tunneln die Decken zu befahren, das Fahrzeug generell einfach um 180 Grad kopfüber zu drehen oder von den mehr als 12 verschiedenen Waffen Gebrauch zu machen. Vom einfachen Maschinengewehrfeuer bis zum Laserstrahl gibt es dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten, unliebsame Computergegner oder Mitspieler aus dem Weg zu räumen.

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Die Strecken überzeugen durch Abwechslungsreichtum und gelungene Grafik, die Soundkulisse aus Ambient- und Technoklängen unterstreicht die stimmungsvolle Atmosphäre. Die Steuerung ist ebenfalls gelungen und funktioniert sowohl mit Tastatur als auch mit Stick oder Pad problemlos. Als Hardware ist ein Pentium II mit entsprechender 3D-Karte ratsam, um auch wirklich in einen Geschwindigkeitsrausch zu gelangen.

Fazit:
Rollcage Stage 2 stellt eine gelungene Abwechslung im Rennspiel-Einheitsbrei dar. Die kreativen Waffensysteme und das variable Streckendesign können auch längerfristig motivieren. Dazu trägt der einstellbare Schwierigkeitsgrad bei, der sich den persönlichen Bedürfnissen entsprechend einstellen lässt. Zudem ist erfreulich, dass hier bis zu vier Spieler an einem PC per Splitscreen am Rennspaß teilhaben können.


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