Netinitiative fordert "Grundrecht auf Internet"
Die Initiative will mit seinen Aktionen dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Berlin auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu machen. Die Gründungsmitglieder – größtenteils aus Berliner Start-ups stammend – kennen sich aus privaten und geschäftlichen Beziehungen.
"Wir sind nicht unaktiv, wir suchen die Brennpunkte der Internetszene. Auf dem letzten FirstTuesday waren wir mit allen Mitgliedern vertreten. Das Event für Berater, Kapitalgeber und letztlich auch jungen Start-ups wurde durch unser Auftreten überrascht. Von vielen Seiten wurde uns das Angebot der Zusammenarbeit angetragen", erklärt die Netinitiative auf ihrer Website.
Die Ziele der Netinitiative sind recht ehrgeizig: als erstes will sie sich beim Berliner Senat, aber auch allen anderen Bundesländern und der Bundesregierung für ein Grundrecht auf unbeschränkten Internetzugang einsetzen. Im Moment ist man noch beim Sammeln genügend "digitaler Unterschriften", in diesem Fall E-Mail-Adressen von denjenigen, die der Initiative Sympathie entgegenbringen.
Die gesammelten E-Mail-Adressen werden anschließend den entsprechenden Stellen – z.B. den Landesregierungen, dem Wirtschaftsministerium etc. – vorgelegt und diese aufgefordert, sich zu positionieren und Einfluss auf die Telekom auszuüben.
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