• IT-Karriere:
  • Services:

Rechtliche Folgen von E-Mail häufig unbekannt

Gültigkeit, Haftung und Briefgeheimnis bei E-Mails

Laut der iX-Redaktion sind nicht nur durch den ILOVEYOU-Virus die juristischen Fragen rund um "Electronic Mail", die am meisten genutzte Internet-Anwendung, interessant geworden. Viele Anwender würden diese Kommunikationsform jedoch nutzen, ohne sich über die rechtlichen Folgen im Klaren zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwar sind in vielen Firmen E-Mails aus dem Geschäftsalltag nicht mehr wegzudenken, doch ersetzen elektronische Dokumente in einigen Fällen nicht den klassischen Brief. Wenn das Gesetz oder Vertragsvereinbarungen ausdrücklich die Schriftform vorschreiben, ist eine E-Mail nicht ausreichend. Vor allem bei Kündigungen oder Fristsetzungen ist darum Vorsicht angebracht. Die Rechtslage wird sich laut der iX erst Mitte nächsten Jahres ändern, wenn entsprechende EU-Vorschriften zur digitalen Signatur in nationales Recht umgesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. VerbaVoice GmbH, München
  2. Hays AG, Darmstadt

Rechtlich unklar sind bislang Haftungsfragen, etwa für Schäden durch den Versand virenverseuchter E-Mails. Grundsätzlich ist der Empfänger verpflichtet, geeignete Schutzmaßnahmen wie Virenscanner zu ergreifen. Wer aber beispielsweise eine Werbe-Mail mit einem Virus verschickt, muss durchaus mit Schadenersatzforderungen rechnen.

Weithin unbekannt sind auch die Rechte des Arbeitgebers, falls er den Verdacht hat, ein Angestellter missbrauche den Internetzugang in der Firma zu privaten Zwecken. "E-Mail unterliegt dem Brief- und Fernmeldegeheimnis", erklärt dazu iX-Chefredakteur Jürgen Seeger. "Der Chef sollte nicht einfach die E-Mail der Mitarbeiter lesen, sondern bei begründetem Verdacht jede einzelne Nachricht als privat oder dienstlich klassifizieren lassen." Dienstliche E-Mail wiederum darf der Arbeitgeber einsehen.

Weiteres zum Thema findet sich in der aktuellen iX, Ausgabe 6/2000.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,99€ (Bestpreis)
  2. (u. a. The Surge 2 für 42,99€, Trackmania 2: Stadium für 5,99€, Fallout: New Vegas Ultimate...
  3. (aktuell u. a. Netgear Pro Safe JGS524Ev2 Switch für 103,90€, Hasbro Nerf N-Strike für 36...
  4. (u. a. Samsung RU7419 (43 Zoll) für 329€, Samsung RU7409 (50 Zoll) für 449€, Samsung RU8009...

Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


      •  /