Spieletest: Theocracy - Azteken-Strategie von Ubi Soft

Screenshot #2
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Um diese Massen zu versorgen, müssen die Infrastruktur ausgebaut und Sklaven in knapp 30 Gebäuden zum Arbeiten veranlasst werden. Sieben Rohstoffe von Holz, Steinen, Gold und Jade bis Mais, Fleisch und Juwelen können von Sklaven oder effizienter von ausgebildeten Handwerkern abgebaut bzw. produziert werden. Wichtig ist die Versorgung mit Nahrung, denn Krieger und Arbeiter haben neben Trefferpunkten auch Eigenschaften wie Ausdauer, Kampffertigkeiten und Erfahrung - sie sollten also nicht unnötig vor Hunger sterben.

Screenshot #3
Screenshot #3
Da in Amerika der Monotheismus noch nicht erfunden war, gab es jede Menge Götter und demzufolge auch Priester, die sich um die jeweiligen Riten kümmerten. Priester sind auch für den Kampf sehr wichtige Einheiten, da sie mystische Monster erschaffen, über Naturgewalten herrschen sowie Kampf- und Heilzauber anwenden können. Allerdings brauchen sie dafür Mana, das sie durch den Glauben der Untertanen erhalten. Eine wahre Manaflut bewirkt die Opferung von Sklaven, was bei fünf relevanten Göttern ganz schön ans Material gehen kann.

Screenshot #4
Screenshot #4
Zwar sind die Einheiten und das Terrain nicht so detailliert wie bei Age of Empires, dafür betrachtet man das Geschehen aus einer größeren Entfernung und hat dadurch einen besseren Überblick. Gegenüber der Beta-Version wurden zwar einige Mankos behoben, so wurde das Terrain zum Teil animiert und die Tierwelt angereichert, allerdings kann Theocracy grafisch nicht überzeugen. Es fehlt einfach das gewisse Etwas. Hinzu kommen kleine Ausrutscher wie die Meldung "Von diesem Rohstoff ist keine transportierbare Menge vorhanden". Bei bis zu 42 Provinzen und 7 Rohstoffen ist diese Meldung nicht gerade hilfreich.

Theocracy sollte übrigens erst bei CDV erscheinen, bis sich der ungarische Spieleentwickler Philos Labs in letzter Sekunde für Ubi Soft entschied...

Fazit:
Theocracy hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Das Spielkonzept von erobern und herrschen ist zwar nicht neu, hat es aber in dieser Mischung noch nicht gegeben und es enthält einige wichtige Veränderungen und Verbesserungen wie den nicht linearen Verlauf. Grafisch kann Theocracy im Vergleich zu anderen Spielen des Genres leider nicht mithalten, aber es ist dennoch sehr interessant und spielenswert.

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