Microsoft bringt Sicherheitspatch für Outlook
Virusanfälligkeit soll vermindert werden
Microsoft hat ein Outlook Email Security Update herausgebracht, das die Anfälligkeit des E-Mailprogramms vor Viren und Trojanern, die sich in Anhängen verstecken, verringern soll.
Das Update beschränkt einige Funktionen in Outlook, damit beispielsweise VB-Scripte nicht mehr automatisch beim Öffnen der E-Mail auszuführen sind. Das hatte zuletzt zur massiven Verbreitung des "I love you"-Virus beigetragen.
Gleichzeitig kann der User nicht mehr ohne Weiteres auf einige Filetypen zugreifen, die E-Mails angehängt sind. Dazu gehören Executables, Batch Files und andere.
Das Feature Object Model Guard benachrichtigt den User, wenn ein fremdes Programm versucht, die Outlook-Adressdatei zu verwenden oder E-Mail über das Programm zu verschicken.
Die Sicherheitszone innerhalb von Outlook wird durch den Patch von "trusted" auf "restricted" angehoben. Damit wird automatische Scriptausführung und der Selbststart von ActiveX Controls unterbunden.
Der Patch für Outlook 98 und Outlook 2000 kann ab dem 22. Mai kostenlos von der Office-Update-Seite bezogen werden. Zunächst muss allerdings das Service Release 1 installiert werden.
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