3dfx kritisiert Apple
Keine Wahl der Grafikkarte beim Kauf eines Neusystems möglich
Der Grafikkartenhersteller 3dfx hat laut einem Bericht der MacWEEK auf der E3 seinen Unmut gegenüber Apples Produktpolitik geäußert, da diese es Drittanbietern mehr als schwer mache, Produkte zu verkaufen. Bryan Speece, Kopf des 3dfx-Marketing-Teams, kritisierte vor allem, dass es keine Möglichkeit geben würde, gleich beim Kauf eines PowerMacs eine andere Grafikkarte als die serienmäßig angebotene auszuwählen.
Der einzige und finanziell eher unattraktive Weg sei es, eine Grafikkarte von einem anderen Hersteller nachzukaufen, erklärte Speece in einem an die Presse verteilten Brief. Der Handel sei deshalb auch nicht sonderlich begeistert davon, zusätzliche Mac-AGP-Karten anzubieten, wenn Apple den AGP-Slot in den neuen G4-Macs schon von Hause aus mit einer ATI-Rage-128-Pro-Grafikkarte ausliefere. 3dfx wünsche sich deshalb für Kunden die Möglichkeit, vor dem Kauf auswählen zu können, ob eine ATI-Karte oder ein Konkurrenzprodukt im Rechner stecken soll.
Nachdem 3dfx einer der Vorreiter aus der Reihe der PC-Grafikkarten-Hersteller ist, der versucht, sich im Mac-Markt zu etablieren, ist die Kritik durchaus verständlich. Auf der E3 hat 3dfx erstmals einen PowerMac G4 mit der neuen Voodoo5-AGP-Grafikkarte demonstriert.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





