Infineon eröffnet UMTS-Entwicklungszentrum in Linz
An dem neuen Entwicklungszentrum ist Infineon mit 50,3 Prozent beteiligt, die restlichen Anteile halten die beiden technischen Geschäftsführer Herr Dr. Weigel, Leiter des "Institutes für Nachrichtentechnik/Informationstechnik" der Universität Linz, und Herr Dr. Hagelauer, Leiter des "Forschungsinstituts für Integrierte Schaltungen" der Universität Linz. Der kaufmännische Geschäftsführer wird Herr Edwin Moser, derzeit Geschäftszweigkaufmann für Fast Logic bei Infineon Technologies in München.
"Das neue Development Center in Linz unterstreicht unser Engagement bei den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit dem Ziel, komplette Lösungen auf dem Wachstumsmarkt Mobilfunk zu bieten", erklärt Günter Weinberger, Leiter des Geschäftsgebiets Drahtlose Kommunikation bei Infineon Technologies. Infineon und die Universität Linz arbeiten laut Weinberger bereits seit 1998 eng zusammen und hätten bereits im Folgejahr einen ersten Test-Chip für die kommende Mobilfunkgeneration entwickelt.
Im April 2000 wurde der erste Chip für den japanischen UMTS-Markt fertig gestellt, der einen vollintegrierten UMTS-Zwischenfrequenz-Transceiver enthält.
Derzeit sind in Linz rund 30 Entwicklungs- und Test-Ingenieure tätig. In den kommenden Jahren sollen insgesamt bis zu 70 Mitarbeiter bei DICE beschäftigt werden.
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