Inmarsat plant breitbandiges Satelliten-Netzwerk
Offenbar ungeachtet des Misserfolgs von Iridium soll die Firma Astrium, die aus der Matra Marconi Space Gesellschaft hervorgegangen ist, zwei Satelliten bauen, die zusammen 80 Prozent der Erdoberfläche abdecken können. Ein dritter Satellit wird für Reservezwecke am Boden behalten.
Zielgruppe sind vor allem die bisherigen Inmarsatkunden. Das neue Netzwerk soll bis zu zehnmal mehr Kunden verkraften, als die bisherigen Netze des Betreibers.
Zur Zeit verlangt Inmarsat 2,50 Dollar pro Minute für Sprachtelefonie und 15 Dollar pro übertragenem Megabyte. Beim neuen Netz sollen nur noch 3-5 Dollar pro Megabyte verlangt werden.
Die mobil einsetzbaren Modems sollen je nach Modell zwischen 700 und 2000 Dollar kosten. Das Netzwerk soll bis zu 432kbit/s schnell sein.
Die ehemals zwischenstaatliche Firma Inmarsat, die aus der International Maritime Consultative Organization (jetzt International Maritime Organization) hervorging, plant bereits den Börsengang.
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