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AOL: Bund soll Telekom-Anteile bald verkaufen

AOL will "shared lines" - getrennte Vermietung der Teilnehmeranschlussleitung

Der Geschäftsführer von AOL Deutschland, Uwe Heddendorp, hat die Bundesregierung am Vortag der Bundestagsanhörung zum "Eckpunktepapier für die Telekommunikationspolitik" des Bundeswirtschaftsministeriums aufgefordert, sich "möglichst bald aus dem Telekommunikationsmarkt zurückzuziehen und ihre Anteile an der Deutschen Telekom AG zu verkaufen."

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Um einen funktionierenden Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt sicherzustellen, sei eine schlagkräftige Regulierungsbehörde vonnöten. "Andernfalls wird ein von der Bundesregierung begünstigter Telekomgigant nur Trägheit verbreiten und Investitionen in Deutschlands 'New Economy' beeinträchtigen", so der AOL-Chef.

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Heddendorp forderte, die Interessen der "New Economy" künftig bei allen Entscheidungen der bundesdeutschen Regulierungsbehörde deutlich stärker als bisher zu berücksichtigen. Als Beispiel nannte er eine Anordnung der britischen Regulierungsbehörde OFTEL, der die britischen Verbraucher die Einführung einer Flatrate verdanken, die einen pauschalen Internetpreis von unter 50,- DM möglich macht."Mit einer Flatrate für knapp unter 100,- DM ist niemandem geholfen", kritisierte der AOL-Manager. Um eine entsprechend erschwingliche Flatrate wie in Großbritannien anbieten zu können, forderte Heddendorp deshalb für alle Wettbewerber die Möglichkeit, von der Deutschen Telekom pauschal Ortsnetzkapazitäten einkaufen zu können.

Ein Ankurbeln des Wettbewerbs kann nach Auffassung von AOL Deutschland auch dadurch stattfinden, dass das von der EU-Kommission vorgeschlagene Modell der "shared lines", der getrennten Vermietung der Teilnehmeranschlussleitung auf der "letzen Meile", übernommen wird. Das Unternehmen fordert, den Wettbewerbern der Deutschen Telekom solle die in einer Empfehlung der EU-Kommission vorgeschlagene Möglichkeit eingeräumt werden, wahlweise nur den Bereich des Kupferkabels zu mieten, der für die Datenübertragung benötigt wird - ohne die Kupferleitung als Ganzes vom Netz der Telekom abzuklemmen. "Das würde den Einstieg in den Markt zum Privatkunden für alle Wettbewerber erheblich vereinfachen", urteilt Heddendorp.



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