Preisvergleicher Shopsmart startet in Deutschland
Noch erhebliche Mängel bei der Umsetzung
Der britische Online-Preisvergleicher Shopsmart ist jetzt auch in Deutschland unter der Adresse Shopsmart.de erreichbar und verspricht, die jeweils günstigsten Angebote bei CDs, DVDs, Software und Büchern aus dem Meer der E-Commerce-Angebote herauszufischen.
Nach Angaben des Unternehmens umfasst die Site bereits Bewertungen von 500 deutschen Shops, doch teilweise sind diese "Bewertungen" sehr subjektiv und vor allem in einem schlechten Deutsch gehalten.
Aber noch ist es nicht zu spät, denn man sucht auf der Website nach einem Redakteur, der Deutsch und Englisch in Wort und Schrift beherrscht und für Shopsmart schreiben möchte.
Das durchaus lobenswerte Unterfangen von Shopsmart, dem Verbraucher mühevolles Suchen in den einzelnen Shops zu ersparen, entpuppt sich schon beim ersten vorsichtigen Ausprobieren als leeres Versprechen.
Selbst die wenigen Artikel, die auf der Homepage vorselektiert sind, werden nicht richtig abgefragt. Oder ist es etwa Absicht, dass bei der Suche nach dem neuesten Britney-Spears-Album die Preise des alten angezeigt werden oder die Preisvergleichsanfrage nach einer billigen "The sixth sense"-DVD ausgerechnet den Preis der gleichnamigen VHS-Kassette auswirft?
Die Unkenntnis des deutschen Marktes wird dem Anwender noch an anderer Stelle eklatant bewusst: Es scheint so, als ob die britische Ausgabe von Shopsmart eins zu eins übernommen wurde. Wie sonst kommen die Betreiber auf die Idee, nach Preisdifferenzen bei deutschsprachigen Büchern zu forschen?
Zu den Partnern von Shopsmart gehören Amazon, Beauty Net, Bertelsmann Online und Ticket Online.
Der Online-Preisvergleich soll mit einer breit angelegten Einführungskampagne mit Printanzeigen und Hörfunkspots beworben werden.
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