Schnäppchen? Undercover-Auktionen nach William Vickrey
Auktionsgewinner zahlt nur den zweithöchsten Preis
Ricardo hat ein neues Auktionsformat gestartet: Seit dem 8. Mai können die mehr als 700.000 Mitglieder des Online-Auktionshauses an Undercover-Auktionen teilnehmen.
Das Prinzip: Die Teilnehmer geben ein verdecktes Gebot ab. Zu einem festgelegten Zeitpunkt, den die Teilnehmer natürlich kennen, wird der Zuschlag demjenigen erteilt, der das höchste Gebot abgegeben hat, bezahlt wird aber nur der Preis des zweithöchsten Gebots.
Allerdings ist die Aktion zunächst bis zum 21. Mai befristet. "Der Nervenkitzel bei verdeckten Auktionen ist besonders groß", erklärt Ricardo-Vorstand Dr. Stefan Glänzer. "Wenn sich unsere Mitglieder für das neue Format begeistern, werden wir langfristig Undercover-Auktionen als festen Auktionskanal einrichten."
Die Idee der verdeckten Auktion stammt von William Vickrey, einem amerikanischen Ökonomen, der sie in den sechziger Jahren entwickelte. Vickrey erhielt für seine Arbeit 1996 den Wirtschafts-Nobelpreis. In der traditionellen Auktionswelt wurden die so genannten Vickrey-Auktionen bereits erfolgreich eingesetzt, zum Beispiel zur Versteigerung von Mobilfunk-Lizenzen in den USA und in Neuseeland.
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