BMWi fördert Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr
Unter der Konsortionalführerschaft des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) wirken bei FairPay die Deutsche Bank AG und die Bayerische HypoVereinsbank AG und vier auf Internet- und Sicherheitstechnologie spezialisierte Softwarehäuser (Emagine GmbH, Secude GmbH, Debis ISS GmbH, Eurosec GmbH) sowie vier Hochschulinstitute mit, um ein Vorgehensmodell zur Entwicklung sicherer und zuverlässiger Systeme für Finanztransaktionen im Internet zu erarbeiten.
Insgesamt stellt das BMWi rund 10 Millionen DM an Fördermitteln für das zunächst auf zwei Jahre angelegte Vorhaben zur Verfügung. Die Förderung der beteiligten Unternehmen mobilisiert Eigenmittel aus der Wirtschaft in dreifacher Höhe.
Technische Basis des Vorhabens ist das Verification Support Environment, eine Entwicklungsumgebung, die es gestattet, Software mit spezifischen und beweisbaren Sicherheitseigenschaften zu erstellen.
VSE wurde durch das DFKI im Auftrag des BSI entwickelt und ist derzeit als einziges Softwarewerkzeug für Anwendungen mit hohen Sicherheitsanforderungen international zugelassen.
Mit Hilfe von VSE soll im Rahmen von FairPay ein Vorgehensmodell entwickelt werden, bei dem typische Finanztransaktionen modelliert und entsprechende Techniken (z.B. formale Entwicklungsmethoden, Software-Tools, neue Verschlüsselungsverfahren) angepasst und integriert werden.
Die beteiligten Banken bringen Problemstellungen aus der Praxis ein und wollen das Vorgehensmodell anschließend zur Weiterentwicklung ihrer Zahlungssysteme nutzen. Mit "geeigneten Transfermaßnahmen" soll das Verfahren darüber hinaus weiteren Interessenten frei zugänglich gemacht werden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| BMWi fördert Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr |
- 1
- 2





