• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft legt Gegenvorschlag im Kartellrechtsprozess vor

Gericht soll Spaltungspläne sofort fallen lassen

Microsoft hat am Mittwoch Richter Thomas Penfield Jackson einen Gegenvorschlag zur eigenen Bestrafung präsentiert und ihn dabei aufgefordert, den Vorschlag der Regierung zur Spaltung des Konzerns sofort ad acta zu legen.

Artikel veröffentlicht am ,

"Wir sind bemüht, diesen Fall so schnell wie möglich auf faire Art und Weise zu lösen. Wir glauben, dass es in diesem Fall keinen Grund für den ungerechtfertigten Spaltungs-Vorschlag der Regierung gibt und wir sind voller Hoffnung, dass das Gericht die weitreichende Forderung sofort fallen lässt, um den Prozess schneller voranzutreiben", so Microsoft Chairman Bill Gates.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Hays AG, Vilsbiburg

Microsofts Vorschlag würde den von Richter Jackson festgestellten Verstößen besser entsprechen, auch wenn Microsoft diese natürlich für falsch hält. Der Vorschlag von Microsoft sieht im Einzelnen Folgendes vor:

  • Microsoft soll es Computer-Herstellern erlauben,
    • das Internet Explorer Icon vom Windows-Desktop und -Startmenü zu löschen
    • eigene Prozesse zur Verbindung mit dem Internet in die Windows-Boot-Seqenz zu integrieren
    • Icons von Nicht-Microsoft-Programmen auf dem Desktop zu platzieren
    • Software zu Webbrowsen als Standard zu konfigurieren, die nicht von Microsoft kommt.
  • Es soll Microsoft untersagt werden, Verträge abzuschließen, die regeln, dass Produkte oder Dienstleistungen über Windows promotet werden, sofern im Gegenzug Anbieter darauf verzichten, Alternativen zu Microsoft-Produkten anzubieten.
  • Microsoft soll es unabhängigen Softwareentwicklern nicht untersagen dürfen, Zugang zu technischen Informationen der Microsoft APIs zu erlangen. Dazu will Microsoft die entsprechenden Spezifikationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Dem Unternehmen soll zudem untersagt werden, die einzelnen Entwicklern zur Verfügung gestellten Informationen davon abhängig zu machen, ob diese auch andere Plattformen unterstützen.
  • Microsoft soll es untersagt werden, marktreife Produkte für alternative Plattformen zurückzuhalten, um die Entwicklung solcher Plattformen zu beeinflussen.
Auch will Microsoft die Anwaltskosten und andere durch den Prozess entstandene Kosten der beteiligten Staaten tragen.

Die Auflagen sollen 45 Tage, nachdem sie verabschiedet wurden, in Kraft treten und bis zum 1. Juli 2004 gelten.

Damit ist es nun wieder an dem Kläger, bis zum 17. Mai auf Microsofts Vorschläge zu reagieren. Am 24. Mai soll um 10 Uhr in Washington die Gerichtsverhandlung beginnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 72,90€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. NZXT gläsernes Tower-Gehäuse für 99,90€, Lenovo Thinkpad T440, generalüberholt...
  3. (u. a. Nomis, Escape Plan 2, Anon, The Boy, Der unsichtbare Gast, The Punisher - Uncut)
  4. 50,94€

Folgen Sie uns
       


Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test

Der Magenta-TV-Stick befindet sich noch im Betatest, so dass einige Funktionen noch fehlen und später nachgereicht werden. Der Stick läuft mit einer angepassten Version von Android TV. Bei Magenta TV selbst sehen wir noch viel Verbesserungsbedarf.

Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test Video aufrufen
Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

In eigener Sache: Die offiziellen Golem-PCs sind da
In eigener Sache
Die offiziellen Golem-PCs sind da

Leise, schnell, aufrüstbar: Golem.de bietet erstmals eigene PCs für Kreative und Spieler an. Alle Systeme werden von der Redaktion konfiguriert und getestet, der Bau und Vertrieb erfolgen über den Partner Alternate.

  1. In eigener Sache Was 2019 bei Golem.de los war
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)
  3. In eigener Sache Aktiv werden für Golem.de

    •  /