Moorhuhn auf der E3
Für den Vorstandsvorsitzenden der Phenomedia AG, Markus Scheer, ist der Messeauftritt "ein erster Schritt zur systematischen Erschließung des amerikanischen Marktes. Es ist unser Ziel, die Unternehmen und die Werbeagenturen in Amerika für dieses in Reichweite und Kontaktintensität unerreichte und von der Kostenseite einzigartig günstige Medium der Werbespiele zu interessieren."
Kommentar:
Ob das Moorhuhnspiel in den USA ähnliche Erfolge feiern wird wie hier zu Lande darf stark bezweifelt werden. Insbesondere im Kontext der Messe, wo weltweit führende Hersteller mit beeindruckender Präsentation neueste Spielehits vorstellen, könnte der Phenomedia-Auftritt für verwunderte Blicke sorgen – schließlich wirkt das Moorhuhn beispielsweise im Vergleich zu neuen Ego-Shootern ein klein wenig technisch überholt. Außerdem versteht man ja nicht einmal hier zu Lande, wie ein derartiges Programm Massen von deutschen Spielern an die Bildschirme fesseln konnte – unwahrscheinlich, dass es die Amerikaner nachvollziehen können.