Napster sperrt 317.377 User
Die Band-Anwälte hatten Napster in insgesamt 13 Koffern rund 60.000 ausgedruckte Seiten mit Usernamen und den jeweils betroffenen Song-Namen übergeben. Dem Wunsch nach elektronischer Lieferung der Daten wurde offenbar nicht nachgekommen. NetPD hat den Metallica-Anwälten bzw. Napster allerdings nicht die entsprechenden IP-Adressen der User mitgeteilt. Gerade Universitäts- und Firmenaccounts könnten so wesentlich effektiver gesperrt werden.
Anhand der Liste wurden die entsprechenden User bzw. ihre Nicknames gelöscht. Den hinter den Nicknames stehenden Personen den Zugriff zu versperren, dürfte natürlich kaum möglich sein. Napster wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass auch User gesperrt worden sein könnten, die nie Metallica-Material angeboten haben.
Ob sich die User dadurch davon abschrecken lassen, den Dienst weiterhin zu benutzen, darf bezweifelt werden. Schließlich müssen sie sich nur mit einem neuen Nickname anmelden.


