CeBIT Home 2000 - Ein Flop für Spielebranche und Spielefans?
Für Ubi Soft ist die CeBIT Home zumindest in diesem Jahr nicht relevant. "Wir haben uns aus strategischen Gründen entschlossen, dieses Jahr nicht auf der CeBit Home in Leipzig auszustellen. International gesehen konzentrieren wir uns hauptsächlich auf größere Messeauftritte, wie z.B. die E3, die uns die Möglichkeit bietet, unsere Produkte optimal in einem größeren Rahmen zu präsentieren", heißt es aus der Ubi-Soft-Presseabteilung. "National werden wir vor allem regionale Events und zielgruppengerechte Aktionen am PoS veranstalten. Bereits im letzten Jahr konnten wir feststellen, dass unsere Handelspartner diese Möglichkeit gerne annehmen, da auf diesem Wege noch intensivere Gespräche möglich sind."
"Natürlich möchte THQ die eigenen Produkte auch einem breiten Endverbraucherpublikum präsentieren, doch unsere diesjährige interne Planung beschränkte sich auf die Spielwarenmesse in Nürnberg", erklärte Rainer Galuschka, Pressesprecher bei THQ. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine generelle Absage an die CeBIT Home. "Bei der Planung für das kommende Jahr werden wir sämtliche bisherigen Messen und Ausstellungen im In- und Ausland nicht zuletzt hinsichtlich ihrer Bedeutung reflektieren, um uns dann mit den effizientesten Orten näher zu beschäftigen."
Markus Wilding von Activision Deutschland spricht Klartext und nennt als Gründe "die mangelnde Unterstützung der Deutschen Messe AG und das zeitgleiche Stattfinden der ECTS in London" und bringt damit die Sache auf den Punkt.
Dass die CeBIT Home im Vergleich mit der etablierten und praktisch zeitgleich stattfindenden ECTS einen schlechten Stand hat, ist bereits seit der ersten CeBIT Home vor vier Jahren klar. Auch der Messestandort Leipzig ist recht unpopulär, viele der von uns befragten Spielehersteller rechnen mit relativ geringen Besucherzahlen. Dass jedoch auch die Deutsche Messe AG die eigene Veranstaltung zu torpedieren scheint, ist mehr als nur verwunderlich.
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