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Lucent will Markteinführung von GPRS-Handys beschleunigen

Neues Referenz-Design soll Entwicklungszeit auf 4 Monate verringern

Ein neues Referenz-Design, das heute von der Microelectronics Group von Lucent Technologies vorgestellt wurde, soll Herstellern Internet-fähiger Mobiltelefone mit GPRS-Technonlogie die Möglichkeit geben, ihre Produkte ungefähr ein Jahr früher auf den Markt zu bringen.

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Die neue Plattform von Lucent reduziere die Markteinführungszeit schneller Internet-fähiger Handys auf etwa vier Monate, verspricht das Unternehmen. Bei Eigenentwicklung ohne die neue Lucent-Plattform würde ein Hersteller durchschnittlich etwa 15 Monate brauchen, um ein Produkt dieser Art auf den Markt zu bringen.

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Die flexible Multiband-Plattform unterstützt die GPRS-Technik bis zur Class-8-Technologie, was ein Herunterladen von Daten mit der Geschwindigkeit eines V.90-Modems (56 KBit/s) erlaubt. Es wird erwartet, dass die Plattform zunächst Internet-Download-Raten zulassen wird, die fast sechs mal schneller sind als die heutiger Handys. Schon bald soll jedoch eine zehnmal höhere Übertragungsrate möglich sein.

GPRS ist eine drahtlose Übertragungstechnologie der Generation "2,5" und fungiert als Brücke zur dritten Wireless-Generation. Die paketorientierte Technologie setzt mit Hilfe eines einfachen Software-Upgrades auf den existierenden GSM-Netzwerken auf.

Grundlage der Lucent-Plattform ist eine auf einem DSP basierende Hardware-Technologie in Verbindung mit einer lückenlosen Softwareausstattung. Der GPRS-Protokoll-Stack und die dazu gehörende Software wurden von der deutschen Firma Optimay GmbH, einem Tochterunternehmen von Lucent, entwickelt.

Lance Hiley, Strategic Marketing Manager bei der Mobile Appliances Division der Microelectronics Group von Lucent Technologies, kommentiert: "Handy-Hersteller haben großes Interesse an der Markteinführung von GPRS-Produkten, um datenintensive Applikationen wie z.B. den Internet-Zugriff zu unterstützen. Die meisten Unternehmen sähen es jedoch lieber, wenn sie keine Zeit und Ressourcen in das Design und die Typprüfung investieren müssten. Hier kommt die Lucent-Plattform ins Spiel, die dem Hersteller einen großen Teil des Zeit- und Ressourcenaufwandes erspart und damit die führende Referenzdesignplattform für Unternehmen darstellt, die mit einem GPRS-Produkt rasch auf den Markt kommen wollen."

Die Plattform gestattet die Entwicklung von mindestens zwei Mobiltelefon-Typen für verschiedene Marktsegmente. In Frage kommen Einfachversionen mit elementarer Phase-2-Dual-Band-Sprachfunktionalität, komplett ausgestattete Handys der mittleren Leistungsklasse (mit Funktionen wie z.B. Wahl per Spracheingabe) sowie Top-Modelle mit GPRS-Support bis Klasse 8. Die Plattform basiert auf der System-on-a-Chip-Technologie Sceptre 3 von Lucent, die die DSP16000-Architektur des Unternehmens nutzt. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der GSM-Referenzdesign-Plattform Qogir, die das Unternehmen im vergangenen Jahr vorgestellt hatte. Die neue Plattform soll ab dem vierten Quartal dieses Jahres an Handy-Hersteller auf der ganzen Welt ausgeliefert werden.

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