Microsoft: Offenlegung statt Zerschlagung
Microsoft wolle mit dem Vorschlag zeigen, dass es eine bessere Möglichkeit gibt, direkt die von Jackson festgestellten Verstöße zu unterbinden, als die von der Klägerseite geforderte Aufspaltung des Konzerns, so das Blatt.
Im Einzelnen will Microsoft sich verpflichten, unabhängigen Softwareherstellern einen offenen Zugang zu Teilen des Windows-Quellcodes zu gewähren, so dass diese ihre Applikationen besser auf Windows abstimmen können. Zudem soll es eine Windows-Version geben, in der das Icon des Internet Explorers versteckt ist. Eine wirkliche Trennung von Betriebssystem und Browser sei jedoch nicht möglich.
Auch Änderungen am Windows Desktop durch Computerhersteller will Microsoft zulassen und die Belohnung von Anbietern, die keine Alternative zu Windows offerieren, soll Microsoft untersagt werden.
Offiziell wird Microsoft, sofern Richter Jackson nicht doch noch einen Aufschub gewährt, am Mittwoch den Antrag offiziell vorlegen.