Spieletest: UEFA Champions League - Season 1999/2000
Kommentiert werden die Aktionen von Armin Krause und Albrecht Breitschuh. Wie leider üblich in diesem Genre passen die Kommentare nicht immer ganz zum Spielverlauf. Die Steuerung ist den Entwicklern von Silicon Dreams etwas zu einfach geraten. Man lernt zwar schnell und spart sich komplizierte Tastenkombinationen, aber Volleys, Außenrist-Schüsse und Fallrückzieher gehören halt dazu, zumal diese Aktionen im wirklichen Leben schwer fallen...
Da sich das Spiel - wie es der Name schon vermuten lässt - auf die Teams der Champions-League beschränkt, ist die Auswahl der Paarungen begrenzt. Es lassen sich allerdings auch Teams vergangener Finals auswählen, so dass man beispielsweise schauen kann, ob der aktuelle Bayern-Kader der Mannschaft der Siebziger das Wasser reichen kann.
Trotz Motion-Capturing wirken die Bewegungen der Spieler manchmal etwas abgehackt, ansonsten ist die Grafik zwar zufriedenstellend, aber nicht außergewöhnlich schön. Um die gut gelungenen Stadien gebührend zu würdigen, sollte man eine vernünftige Grafikkarte im Gehäuse haben. Eidos empfiehlt eine 3D-Grafikkarte mit 16MB, unterstützt von einem 300MHz-Prozessor. Mehr wäre - wie immer - besser.
Fazit:
"UEFA Champions League - Season 1999/2000" von Eidos schafft es leider nicht, am Genre-Thron von FIFA 2000 zu wackeln. Einzig der Szenariomodus kann wirklich überzeugen. Vielleicht gibt es in der Season 2000/2001 eine überarbeitete Grafik, flüssigere Bewegungen und eine durchdachtere Steuerung. In der jetzigen Form sind andere Alternativen vorzuziehen. [Robert Wolff]
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Spieletest: UEFA Champions League - Season 1999/2000 |
- 1
- 2





