Spieletest: Der Verkehrsgigant - Kampf dem Stau!

Screenshot #2
All zu viel Zeit sollte man sich bei der Strukturierung seiner Aktivitäten aber nicht lassen, denn die vom Computer gesteuerten Gegenspieler schicken ebenfalls ihre Busse und Bahnen ins Rennen und machen einem das Leben schwer. Schließlich wird das brav bezahlte Fahrgeld dringend benötigt, um die eigene Flotte zu warten und neue Linien anzulegen. Und das untreue Volk steigt nun mal immer in den Bus, der zuerst an der Haltestelle ankommt, anstatt brav auf den Wagen des Spielers zu warten.

Screenshot #3
Die in drei Stufen zoombare Grafik ist, wie in diesem Genre typisch, nicht unbedingt wunderschön, aber übersichtlich und erfüllt ihren Zweck. Man kann zu jeder Zeit verfolgen, wie viele Personen an welcher Haltestelle stehen, wie viele eigene Busse schon wieder in einen Stau geraten sind und wo die Bahnen gerade entlang fahren. Zudem gibt es hübsch gerenderte Zwischensequenzen, wenn ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist.
Fazit:
Das auf den ersten Blick vielleicht ein wenig dröge wirkende Spielprinzip entpuppt sich bereits nach kurzem Anspielen als wahrer Geniestreich. Die Motivation, die Bevölkerung der Städtchen komplett in das eigene Nahverkehrsnetz zu verfrachten, steigt mit jeder Runde, die einfache Bedienbarkeit und das dennoch komplexe Gameplay überzeugen voll und ganz. War der vor einigen Jahren veröffentlichte Industriegigant schon ein ansehnliches Programm, so ist JoWooD mit dem Verkehrsgiganten der wahre Geniestreich gelungen.
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