Iloveyou: Falsche Liebesgrüße mit bitterem Nachgeschmack

Anti-Virenhersteller und PR-Agenturen lieben das Virus

Ein Gespenst schreckte am Donnerstag die Internetwelt: Ein bösartiger Virus kam per Mail ins Haus, deren brisante Fracht im Dateianhang mit dem Betreff "Iloveyou" steckte. Der Text der Nachricht lautet "kindly check the attached Loveletter coming from me."

Artikel veröffentlicht am ,

Der Wurm hat beim Versuch, sich weiter zu verbreiten, wahre E-Mail-Lawinen losgetreten - einige Firmen litten unter lahm gelegten E-Mail-Servern. Andere waren zudem mit Schäden in der Registry und gelöschten Dateien konfrontiert. Zudem versuchte der Wurm anscheinend, eine ausführbare Datei von Webseiten eines philippinischen Internetproviders nachzuladen.

Inhalt:
  1. Iloveyou: Falsche Liebesgrüße mit bitterem Nachgeschmack
  2. Iloveyou: Falsche Liebesgrüße mit bitterem Nachgeschmack

Die Antiviren-Hersteller reagierten prompt und schickten neben neuen Virensignaturen über ihre PR-Agenturen haufenweise gut gemeinte Pressemittelungen über die Ticker, die von der Publikums- und Fachpresse dankbar aufgenommen wurden und - wie mittlerweile fast gängige Praxis - auch Eingang in Rundfunk- und Fernsehsendungen fanden.

Ob auch morgen wieder Ärzte mit der bangen Frage ob des "bösen neuen Virus aus der Tagesschau" konfrontiert werden?

Zwar gibt es auch Möglichkeiten, den Wurm manuell aus befallenen Systemen zu tilgen, doch empfiehlt sich eher die Profi-Wurmkur der Antivirenspezialisten. Wenn man bei der Handmethode aus Unachtsamkeit weitere Schäden anrichtet, ist niemandem geholfen.

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