Pizza statt Greencard

Internet-Unternehmen sucht Computerspezialisten über Pizzaschachteln

Mit dem auf 70.000 Pizzaschachteln gedruckten Slogan "Bella Arbeito con Spassi e Zastre" wirbt das Münchener StartUp-Unternehmen Tanto in ganz Bayern um neue Mitarbeiter. Pizzafans bekommen von dem Bringservice Mama Pizza nicht nur eine ofenfrische Pizza serviert, sondern gleich eine Jobofferte von der Tanto AG mit ins Haus geliefert.

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"Wir müssen uns schon was einfallen lassen, um auf dem hart umkämpften IT-Arbeitsmarkt neue Mitarbeiter zu gewinnen", sagt Tobias Schappinger, Vorstandsmitglied der Tanto AG. "Programmierer, die oft bis spät abends am Computer sitzen, lassen sich häufig eine Pizza ins Haus oder in die Firma liefern. Daher sind wir auf die Idee gekommen, Pizzaschachteln mit Jobangeboten von Tanto zu bedrucken", erläutert Schnappinger die Aktion.

Beim Arbeitsamt und bei der Münchener Industrie- und Handelskammer hatte er sich über die Greencard-Initiative der Regierung erkundigt. "Wir finden die Idee zwar gut, aber das Verfahren ist zu langsam. Denn Internetfirmen müssen schnell handeln, um konkurrenzfähig zu sein. Aus diesem Grund nimmt Tanto die Mitarbeitersuche selbst in die Hand", erklärt Schnappinger.

Die im Dezember 1999 gegründete Tanto AG hat sich auf die Inhaltsvermittlung im Internet spezialisiert. Verlage, Zeitungshäuser, Institutionen und Publizisten nutzen die Handelsplattform der AG, um ihre Informationen, Zeitschriften- und Zeitungsartikel, aktuelle Neuigkeiten und viele weitere Inhalte im Netz ein zweites Mal zu vermarkten. Betreiber von Internetseiten können diese Inhalte per Stichwort auswählen, wie in einem Shop ordern und auf die eigenen Seiten einbauen. Sie verschaffen somit ihren Besuchern auf der Website einen zusätzlichen Nutzen: wenn zum Beispiel ein Handyanbieter auf seiner Seite neben seinen neuesten Mobiltelefonangeboten auch die aktuellsten Telefontarife und Börsen-Neuigkeiten einspeist. Bis Ende 2001 will Tanto mit dieser Internet-Handelsplattform auf 100 Mitarbeiter wachsen.

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