• IT-Karriere:
  • Services:

Telefonieren über das TV-Kabel

TeleNec und VIAG Interkom stellen erste Lösung vor

Die Neustädter TeleNec bietet in Kooperation mit Viag Interkom Telefongespräche über das Fernsehkabelnetz (CATV) an. Der Kunde benötigt nur noch einen Anschluss für Fernsehen, Telefon und Internet und profitiert von niedrigen Telefongebühren. Darüber hinaus nutzen die Kunden ein umfangreiches Angebot an Dienstmerkmalen, wie Dreierkonferenz und Anrufweiterleitung auch beim analogen Anschluss.

Artikel veröffentlicht am ,

Nahezu jeder der 6.500 Haushalte in Neustadt bei Coburg ist an das breitbandige Fernsehkabelnetz der Stadtwerke Neustadt, der Muttergesellschaft der TeleNec angeschlossen. Erstmals in Deutschland können diese Haushalte ab dem 15. Mai 2000 regulär über das Fernsehkabelnetz telefonieren. Dem Kunden wird zu diesem Zweck ein CATV-Modem zur Verfügung gestellt, das er beziehungsweise der Installateur der TeleNec mit der TV-Steckdose verbindet. An dieses Modem schließt er je nach technischer Ausrüstung beispielsweise Telefon, Analogmodem oder TK-Anlage an. Dabei bieten TeleNec und Viag Interkom sowohl Analog- als auch ISDN-Anschluss. In Zukunft soll auch ein breitbandiger Internetzugang für Privat- und Geschäftskunden möglich sein.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin-Potsdam, Köln, Chemnitz
  2. Ortlieb Sportartikel GmbH, Heilsbronn

Der Standard-Analoganschluss umfasst zahlreiche Funktionen, die sonst zusätzlich bezahlt werden müssten: Rufnummernübermittlung, "Rückruf bei Besetzt", Gebührenanzeige sowie Anrufweiterleitung sind nur einige der im Standard enthaltenen Dienste. Der ISDN-Anschluss bietet darüber hinaus Funktionen wie Makeln, Gebührenübermittlung während und am Ende des Gesprächs (AOC-D, AOC-E). Er enthält weitgehend die Funktionen des Komfortanschlusses der Deutschen Telekom.

Der Analogkunde zahlt als monatliche Grundgebühr 44,99 DM: Darin ist ein Breitbandanschluss für TV und Hörfunk für 24,05 DM enthalten. Auf den Analoganschluss entfällt also eine monatliche Grundgebühr von 20,94 DM. ISDN-Kunden zahlen 38,94 DM für ihren Anschluss zusätzlich zu den Gebühren für den TV- und Hörfunk-Anschluss. Ein Ortsgespräch kostet 2 Pfennig pro Minute, sofern die Gegenstelle ebenfalls das Fernsehkabelnetz der TeleNec nutzt. Das Ortsgespräch zu einem Telekom-Anschluss kostet 6 Pfennig pro Minute in der Hauptzeit.

VIAG Interkom übernimmt auf Basis des neuen Produkts carriervoice-fixed bei der Kooperation die regulatorischen Aufgaben und sichert unter anderem die Erreichbarkeit von Notrufnummern sowie die Verwaltung und Bestellung der Rufnummern beim Regulierer. Dazu stellt Viag Interkom seine Festnetzplattform sowie deren Vermittlungsfunktion zur Mitbenutzung zur Verfügung. VIAG Interkom sorgt darüber hinaus für eine transparente Rechnungsstellung, wobei das Endkunden-Billing TeleNec übernimmt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 304€ (Bestpreis!)
  2. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 328€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)
  4. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Neue Funktionen in Android 11 im Überblick

Wir stellen die neuen Features von Android 11 kurz im Video vor.

Neue Funktionen in Android 11 im Überblick Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

      •  /