Giga: SyncML erspart Albträume beim Datenabgleich
Datenaustausch zwischen PC, Handheld und Handy wird erleichtert
Die von IBM, Lotus, Motorola, Nokia, Palm, Psion, space2go und Starfish gestartete Initiative SyncML wird eine der wichtigsten Komponenten für die Infrastruktur des Internet-Zeitalters hervorbringen: die Datensynchronisation zwischen verschiedenen Geräten und Anwendungen. Dies prognostiziert zumindest die Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group in ihrem Report "Enterprise Support for Mobile Devices is Enabled by SyncML".
SyncML lehnt sich an den Standard XML (Extensible Markup Language) an und erweitert ihn um genormte Funktionen für den Datenabgleich. Dadurch können Adressen, Termine, E-Mails usw. leicht zwischen Office-Anwendungen wie Microsoft Outlook, Handhelds wie Palm, Psion und Windows CE-Geräten sowie Internet-Datenspeichern wie Yahoo Calendar und space2go Pro synchronisiert werden. Über WAP-Dienste lassen sich auch Internet-Handys in den Datenabgleich zwischen den Geräten und Anwendungen einbeziehen.
Die angestrebte Normung durch SyncML beendet für viele PC- und Handheld-Nutzer einen Albtraum, schreibt die Giga Information Group. Die herstellerspezifischen Abgleichprogramme wie beispielsweise TrueSync von Starfish schaffen es nur mit Mühe, die Übersicht beim Datenjonglieren zwischen Palm Desktop, Windows CE, Outlook oder anderen Programmen zu behalten, so Giga.
Durch Konfigurationsfehler bei einem Gerät könne es leicht zum völligen Datencrash kommen, der auf allen angeschlossenen Anwendungen zum Informationschaos führt. Für Manager, die durchschnittlich mindestens vier Geräte bzw. Anwendungen mit eigener Datenhaltung nutzen - zentrale Bürodatenbank, eigener Terminkalender und Terminverwaltung in der Gruppe, Home-PC, Notebook, Handheld, Organizer und Handy - führe ein Verlust von Daten schnell zur persönlichen Katastrophe im Berufsalltag.
Schon ab Sommer könnte der Datenfrust der Vergangenheit angehören, wenn die SyncML-Initiative ihre Spezifikationen für die neue Norm pünktlich an die Öffentlichkeit bringt. Bislang stehen die vorläufigen Angaben allerdings nur registrierten Mitgliedern zur Verfügung, moniert die Giga Information Group die eher geschlossene Informationspolitik der Initiative. Als weiteres Manko nennt Giga-Analyst Uttam Narsu die Abwesenheit von Microsoft.
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