US-Zeitungen drucken Web-Barcodes ab
Leser sollen per Scanner ins Web
Die US-Zeitung "The Post and Courier of Charleston" will in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen GoCode unter ihren Artikeln kleine 2-D-Barcodes abdrucken, die den mit einem PC-Scanner-Stift ausgerüsteten Lesern den schnellen Zugriff auf themennahe Webseiten ermöglichen.

GoCode: Von der Zeitung in Netz
Die nur wenige Millimeter langen Code-Kleckse werden vom
Scannerkopf ausgelesen und mit einer Software entschlüsselt,
die gleichzeitig den Webbrowser ansteuert. Angeschlossen
wird der Scanner über das Keyboard-Kabel.
Der Anwendungsbereich soll von Zusatzinformationen zu Artikeln bis hin zu Detailabfragen von Kleinanzeigen- Datenbanken reichen, so der Hersteller.
Natürlich fehlt es den Unternehmen nicht an E-Commerce-Ideen. So will PlanetRx die Scanntechnik nutzen, um über Print-Kataloge Onlinebestellungen zu realisieren. Der Scanner von PlanetRx kostet sage und schreibe 159,- US- Dollar.
Das System von GoCode, das von The Post and Courier lizenziert wurde, hat zunächst einmal 100 Tester im Verbreitungsgebiet der Zeitung mit Scannern ausgestattet. In einem nächsten Schritt will die Zeitung rund 3.000 Lesern die Hardware zur Verfügung stellen. Der Scanner kostet hier rund 100 Dollar, soll aber im Rahmen von Abonnements entweder verschenkt oder zu einem stark reduzierten Preis abgegeben werden.
Die Lokalzeitung, die nur eine Verbreitung von 110.000 Lesern angibt, unternimmt damit einen recht ungewöhnlichen Versuch, das Digitalzeitalter in die Zeitungswelt zu integrieren.
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